Der Höckelheimer Fastnachts-Auftakt: Heimspiel im Nachbarort

Schlüsselübergabe: Das neue Prinzenpaar, Benni I. und Juli I., ist mit Ludwig Binnewies und Siegfried Ellies (v. l.) zu sehen.

Höckelheim/Northeim. 200 Höckelheimer Narren feierten den Fastnachts-Auftakt. Weil die Mehrzweckhalle abgebrannt ist, fand die Feier erstmals im Jägerzelt in Northeim statt.

„Das Auswärtsspiel ist zum Heimspiel geworden", freute sich der Festausschuss-Präsident der Höckel'schen Fastnacht, Siegfried Ellies.

„In Höckel’n da brennt nur die Luft, wenn der Festausschuss zur Fastnacht ruft!“, ist das Motto der Narren, die auf einen baldigen Neubau hoffen. „Wir woll’n zurück nach Höckelheim - Ne neue Halle das wär’ fein“, sang Helge Binnewies von den „Verfolgten der Volksmusik“, die nach 13-jähriger Pause wieder auf der Bühne standen.

Ortsbürgermeister Ludwig Binnewies trug seine Idee vor, nicht nur eine Halle aufzubauen, sondern gleich dazu ein Rathaus. Als einfacher Narr verließ er die Show, denn er gab den obligatorischen Schlüssel und seine Macht an das Prinzenpaar der Junggesellen ab. An der Seite der „Gute-Laune-Maschine“, Benni I., steht Julia I. Beide gaben den Startschuss für die anschließende Fastnachts-Show, die im Weltraum startete. Mit ihrem Space-Shuttle und Traumschiff Surprise besuchten die Altgesellen fremde Welten. Die Prinzengarde trat in Las Vegas auf und traf auch auf Elvis. Stars wie Heino, Wolfgang Petry und Udo Jürgens (im Bademantel) im Kleinformat waren bei der Mini-Play-Back-Show zu sehen. Das Publikum spendete begeistert Beifall und hielt sich beispielsweise bei den von der Frauengruppe „Die Lustigen Hühner“ dargestellten Sparmaßnahmen im Altersheim den Bauch vor Lachen. Bis drei Uhr in der Nacht tanzten die Besucher der Party.

Fotos: Fastnachtsauftakt der Höckelheimer in Northeim

Fastnachtsauftakt der Höckelheimer in Northeim

Die tollen Tage im Februar werden in Höckelheim gefeiert. Dafür wird ein Festzelt aufgebaut. Für den nächsten Fastnachtsauftakt (7. November 2014) ist das Jägerzelt bereits gebucht und wird wieder ein Shuttle-Bus angeboten, denn dieser wurde gut angenommen: 90 Prozent der Gäste nutzten in diesem Jahr das kostenlose Angebot, um in das Jägerzelt zu kommen. (zsv)

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