Höckelheimer Hallenneubau:  Alternativen werden bei Planung berücksichtigt

Aus drei mach eins: Der Höckelheimer Ortsrat und die Fachausschüsse der Stadt Northeim sind dafür, bei den Planungen für den Wiederaufbau der Mehrzweckhalle alle Alternativen zu berücksichtigen. Karikatur: Mönkemeyer

Northeim/Höckelheim. Der Wiederaufbau der Höckelheimer Mehrzweckhalle war Thema einer gemeinsamen Sitzung des Ortsrates sowie der städtischen Fachausschüsse.

Wird der Aufbau der Höckelheimer Mehrzweckhalle in ein- oder zweigeschossiger Bauweise erfolgen? Diese Frage ist auch nach der gemeinsamen Sitzung des Ortsrates Höckelheim mit den beiden städtischen Fachausschüssen für Planen, Bauen und Umwelt sowie für Schule, Bildung und Kultur, die am Dienstagabend in der Northeimer Stadthalle stattfand, weiterhin offen.

Der Ortsrat Höckelheim ist nach wie vor davon überzeugt, dass der Wiederaufbau eingeschossig erfolgen sollte, wie es die aus Vertretern des Ortsrates, der Stadtverwaltung, der Schule und der Vereine bestehende Arbeitsgruppe in einem ersten Planungsentwurf vorgeschlagen hatten (wir berichteten). Voraussetzung dafür sei aber, dass die Versicherung für diese Planungsvariante eine Neuwertentschädigung leiste und keinerlei wasserrechtliche Gründe dagegen stünden, heißt es in einem vom Ortsrat formulierten Beschlussvorschlag.

Dieser Vorschlag, für den sich nach langer Diskussion sowohl der Ortsrat als auch die beiden Fachausschüsse einstimmig aussprachen, sieht vor, kurzfristig eine entscheidungsreife Planung zu erarbeiten, um die Halle zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 fertigstellen zu können. Zu diesem Zeitpunkt soll die Höckelheimer Regenbogenschule nach dem Willen aller Beteiligten in eine Ganztagsschule umgewandelt werden.

Bei den Planungen sollen neben dem Entwurf der Arbeitsgruppe auch zwei Alternativen einbezogen werden, die jeweils einen zweigeschossigen Wiederaufbau der Halle vorsehen: der Planungsvorschlag der Initiative „Wir für das Dorf“ und ein weiterer Vorschlag der Northeimer Stadtverwaltung.

Letzterer berücksichtigt aus Sicht des Höckelheimer Ortsrates zwar noch nicht ausreichend die Anforderungen für die Ortschaft, entspreche aber hinsichtlich der schulischen Belange sehr gut den Anforderungen.

Das sieht auch Barbara Ahlf-Dörnte, Leiterin der Höckelheimer Regenbogenschule, so. Als Mitglied des Arbeitskreises appellierte sie in der Sitzung an alle Beteiligten, die Differenzen, die in den vergangenen Wochen bei der öffentlichen Diskussion aufgetreten sind, beiseite zu legen und statt dessen zum Wohle der Schule und der Ortes die Halle gemeinsam weiter zu planen.

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