Frist für Mittel läuft Ende Mai aus

Hoffnung auf Fördergelder: Northeimer Altstadt ist Sanierungsfall

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Die Northeimer Innenstadt: Wie groß das geplante Sanierungsgebiet werden soll, ist noch offen. In die Voruntersuchung wird zunächst der gesamte von den Wallanlagen umschlossene Bereich einbezogen.

Northeim. Die Stadt Northeim will die Innenstadt als Sanierungsgebiet ausweisen. So will sie bei der Planung in den Genuss von Fördergeld kommen.

Auch Hausbesitzer in der Innenstadt könnten bei Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an ihren Gebäuden in den Genuss von Förderungen kommen.

Weil die Zeit drängt, ist deshalb die Tagesordnung der Stadtratssitzung am Donnerstag, 21. April, ab 17 Uhr, erweitert worden dann. Dann soll der Rat grünes Licht für die vorbereitenden Untersuchungen geben. Nach den Worten von Kämmerer Jörg Dodenhöft läuft Ende Mai die Frist aus, um im nächsten Jahr Fördermittel zu bekommen. „Die wollen wir erreichen“, betonte er, auch wenn möglicherweise Juni und Juli nachgearbeitet werden müsse.

Der Förderzeitraum würde, so schätzt man im Rathaus, anschließend rund zehn Jahre betragen. In diesem Zeitraum würden öffentliche aber auch private Sanierungen in der Innenstadt gefördert.

Bei den vorbereitenden Untersuchungen müssen laut der Beschlussvorlage für den Stadtrat unter anderem erarbeitet werden:

• der Nachweis der Notwendigkeit der Sanierung

• die Entwicklungsziele

• eine Kosten- und Finanzierungsübersicht

• der Umfang der Mitwirkungsbereitschaft der Hauseigentümer in der Innenstadt

• die Festlegung der Grenzen des Sanierungsgebietes.

Außerdem ist es nach Dodenhöfts Worten notwendig, das sogenannte Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) aus dem Jahr 2010 fortzuschreiben.

Im Mai ist eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit zu dem Thema geplant.

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