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Northeimer Hundegarten soll 2023 kommen

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Von: Axel Gödecke

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Der Hundegarten soll auf einem rund 9000 Quadratmeter großen Gelände am Lohgraben gleich neben der ehemaligen Northeimer Stadtgärtnerei (rot umrandet) entstehen.
Der Hundegarten in Northeim soll auf einem rund 9000 Quadratmeter großen Gelände am Lohgraben gleich neben der ehemaligen Northeimer Stadtgärtnerei (rot umrandet) entstehen. © Hubert Jelinek

Der 2019 von der FDP-Ratsfraktion angeregte Hundegarten, auf dem Hunde in Northeim die Möglichkeit des Freilaufs haben sollen, soll 2023 Realität werden.

Northeim - Das wurde in der kürzlichen Sitzung des Finanzausschusses des Northeimer Stadtrates bekannt.

Betreiber des Platzes, der neben einem städtischen Grundstück im Anschluss an die ehemalige Stadtgärtnerei am Lohgraben entstehen soll, soll auch ein gepachtetes Brachareal umfassen, das den Harz-Weser-Werken gehört.

Die Gesamtgröße des geplanten Hundegartens werde sich damit auf 9000 Quadratmeter belaufen, berichtete Andreas Hädrich (Langenholtensen), der Vorsitzende des vor einem Jahr neu gegründeten Vereins „Hundegarten Northeim e. V.“ , der die Anlage betreiben möchte. Als Eröffnungstermin peile man April 2023 an. Vor einem Jahr hatte die Stadtverwaltung einen Aufruf gestartet, mit dem Appell, dass sich ein Betreiber für den geplanten Hundeplatz finden möge. Daraufhin kam es zur Gründung des genannten Vereins.

Andreas Hädrich
Andreas Hädrich, Vorsitzender Hundergarten Northeim e. V. © Hedrich / nh

Ziel ist es nach den Worten von Vereinschef Hädrich, den Hundehaltern in Northeim und Umgebung – allein in Northeim gibt es 1700 angemeldete Hunde – die Möglichkeit zu geben, ihren Vierbeinern einen möglichst unbeschwerten Auslauf zu ermöglichen. Dafür solle das Gelände am Lohgraben umgestaltet und umzäunt werden. Die Stadt gibt dazu eine Anschubfinanzierung in Höhe von 20 000 Euro und hat auch Unterstützung durch den Bauhof in Aussicht gestellt. Grundstücks-Überlassungsverträge mit der Stadt und Harz-Weser seien in Arbeit.

Wegen der mit nur knapp einem Hektar doch recht kleinen Fläche müsse man allerdings einen Überblick über die Nutzer des Hundegartens haben. Deswegen sei angedacht, den Platz nur für Vereinsmitglieder zu öffnen, wobei der Monatsbeitrag aber mit etwa 5 Euro bewusst niedrig gehalten werden solle, sagte Hädrich. Die Einlasskontrolle wäre mit einem Chip denkbar. Geplant seien auch Aktivitäten wie die Vermittlung von Basiswissen zur Hundehaltung.

Der Ausschuss begrüßte das Vorhaben des Vereins einstimmig. (Axel Gödecke)

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