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Innenstadtmanagement Northeim: Im Dialog zu neuen Aufgaben

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Von: Olaf Weiss

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Die Northeimer Innenstadt: Wie sie mithilfe des Innenstadtmanagements belebt werden soll, soll im nächsten halben Jahr erarbeitet werden.
Die Northeimer Innenstadt: Wie sie mithilfe des Innenstadtmanagements belebt werden soll, soll im nächsten halben Jahr erarbeitet werden. © Olaf Weiss

Was sollen die vordringlichen Aufgaben des Innenstadtmanagements in Northeim sein? Und in welcher Reihenfolge sollen sie abgearbeitet werden? Fragen auf diese Antworten sollen in einem Prozess bis zum Mai kommenden Jahres gefunden werden.

Northeim – Der Innenstadtausschuss des Stadtrates empfahl am Donnerstagabend dem Verwaltungsausschuss den Auftrag für das Beratungsbüro Stadt + Handel (Dortmund) entsprechend zu erweitern.

Es gehe nicht darum, ein dickes Konzept zu erstellen, betonte Jens Nußbaum von Stadt + Handel im Ausschuss. Stattdessen soll nach seinen Worten in einer Reihe von Veranstaltungen ermittelt werden, was Northeim ausmache, welche Stärke und Schwächen die Innenstadt habe und woran gemeinsam gearbeitet werden soll.

Dabei soll die Öffentlichkeit, also diejenigen, die ein Interesse an der Innenstadt haben, beteiligt werden. Allerdings, so sagte Nußbaum, soll die Zahl derjenigen, die mitarbeiten sollen, begrenzt sein.

Es werde auch nicht der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Bedenkenträgern und denjenigen gesucht, die etwas Neues probieren wollen. Das sei nicht der richtige Weg, um voranzukommen.

Jana-Cathérin Weselmann, die seit Kurzem das Amt der Innenstadtmanagerin innehat, dürfe auch nicht als Kümmerin angesehen werden, die alle möglichen Aufgaben übertragen bekomme. Das Innenstadtmanagement sei dagegen als Agentur zu verstehen, die Kontakte zwischen den in und für die Innenstadt Tätigen herstellt, Netzwerke aufbaut und die die Zusammenarbeit koordiniert. Die Grundlage dafür soll der demnächst beginnende Prozess zum Innenstadtmanagement sein.

„Eine Innenstadt muss besuchenswert sein“, betonte Nußbaum. Künftig würden Innenstädte generell nicht nur durch Handel geprägt sein. Um ein Innenstadterlebnis zu erzeugen, müssten auch andere Anziehungspunkte geschaffen werden.

Der Ausschuss nahm die Vorstellung des Verfahrens einhellig positiv auf.

Eckhard Ilsemann (FDP), Marcus Krohn (Grüne) und Alexandra Sieder (CDU) wiesen darauf hin, dass in der Vergangenheit schon jede Menge Konzepte für die Innenstadt erarbeitet worden sei, die alle in irgendwelchen Schubladen verschwunden seien.

Wenn nun die vordringlichen Themen und Aufgaben für das Innenstadtmanagement definiert werden sollen, müssten die daran enthaltenden Ergebnisse berücksichtigt werden. (Olaf Weiss)

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