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Schuhwallhalle: Baugenehmigungsverfahren fast beendet

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Von: Olaf Weiss

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Auf dem Baugrundstück für die neue Schuhwallhalle sind im Februar Bäume gefällt worden.
Auf dem Baugrundstück für die neue Schuhwallhalle sind im Februar Bäume gefällt worden. © Hubert Jelinek

Planungsrechtlich soll in Kürze die letzte Hürde für den Neubau der Schuhwallhalle genommen werden. Wie die Northeimer Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilte, sei mit der Erteilung der Baugenehmigung für den Neubau spätestens im April zu rechnen. „Die Prüfung der Antragsunterlagen ist bereits weit fortgeschritten“, hieß es. Anfang des Jahres hatte die Northeimer Sport und Freizeit GmbH (NomSF) den Bauantrag gestellt.

Northeim – Ein kurzfristiger Baubeginn ist indes nicht zu erwarten. Zwar sind auf dem Areal am Schuhwall im Februar Bäume gefällt worden, um das Baufeld freizuräumen. Diese Arbeiten haben aber laut Stadtverwaltung nur deshalb schon jetzt stattgefunden, weil sie aus natur- und artenschutzrechtlichen Gründen bis Ende Februar abgeschlossen sein mussten.

„Die Ausführung des ersten Spatenstichs wird im August als realistisch erachtet“, hieß es aus dem Rathaus. Die Stadt Northeim beabsichtige, für den Neubau weitere Fördermittel beim Land Niedersachsen zu beantragen. Vorher bereits Bauaufträge zu erteilen, „wäre förderschädlich“. Das heißt, dann würde dieser Förderantrag abgelehnt. Es sei allerdings geplant, auch noch einen Antrag auf vorzeitigen Vorhabenbeginn zu stellen. Darauf, wie lange dessen Bearbeitung dauert, habe die Stadt aber keinen Einfluss.

„Das Projekt liegt derzeit im Zeitplan“, betonte die Kreisverwaltung weiter. Dabei verwies sie auch auf das öffentliche Vergaberecht. In der im August 2021 angestellten Kostenberechnung sei bereits eine bis zum Baubeginn zu erwartende Kostensteigerung eingerechnet. Einschließlich der Nebenanlangen wie Skateranlage, Bolzplatz und Kletterwand war die Bausumme damals mit 17 Millionen Euro beziffert worden. Nicht enthalten dabei sind der spätere Abriss der alten Halle und der Bau eines Parkplatzes auf dem Gelände der alten Halle.

Im politischen Raum kursierende Gerüchte, die Geschäftsführung der NomSF habe ein neuerliches Bodengutachten über den Baugrund für die neue Sporthalle in Auftrag gegeben, weisen Stadt und NomSF zurück. Eine Baugrunderkundung sei 2019 von der Stadt bei einem Fachlabor in Auftrag gegeben worden und liege der NomSF vor. Ein weiteres Gutachten würde zu keinen neuen Erkenntnissen führen. (Olaf Weiss)

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