Aktion in Jugendherberge

Northeim: Zwei Tage Corona-Impfungen für Kinder ab 5

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vor zwei Wochen, jetzt auch gesunde 12- bis 17-Jährige gegen Corona impfen zu lassen, hat der Impfkampagne neuen Auftrieb gegeben.
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Am kommenden Wochenende gibt es für Kinder ab 5 Jahren ein Impfangebot in Northeim (Symbolbild).

Corona-Impfungen für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren werden am Samstag, 8., und Sonntag, 9. Januar, in der Northeimer Jugendherberge (Brauereistraße 1) angeboten.

Northeim - Laut Mitteilung der Northeimer Kreisverwaltung wird an beiden Tagen jeweils von 10 bis 16 Uhr geimpft. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Die Kinderimpfungen werden gemeinsam von den Johannitern und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) vorgenommen. Zum Parken steht der öffentliche Parkplatz im Nordhäuser Weg 11 zur Verfügung.

Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene müssen beim Betreten der Jugendherberge Masken mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder gleichwertig tragen. FFP2-Masken für Kinder sind bei Bedarf auch vor Ort erhältlich, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Jedes Kind darf nur von einer erwachsenen Person begleitet werden.

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, wenn vorhanden, der Impfpass. Vor der Impfung findet ein ärztliches Aufklärungsgespräch statt. Die Unterlagen zum Ausfüllen stehen vor Ort zur Verfügung, können aber auch schon vorher auf der Homepage des Landkreises unter landkreis-northeim.de/coronaimpfung heruntergeladen und fertig ausgefüllt mitgebracht werden.

Nach der Impfung wird eine Wartezeit von 15 Minuten empfohlen. Für diese Zeit stehen für die Kinder im Gebäude verschiedene Spielmöglichkeiten zur Verfügung, so der Landkreis.

„Am 10. Januar geht in Niedersachsen die Schule wieder los. Deshalb sind wir sehr froh, dass inzwischen auch Impfangebote für die 5- bis 11-Jährigen eingerichtet werden konnten“, sagt Dr. Regina Pabst, Leiterin der Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim.

Die große Bedeutung eines funktionierenden Schulbetriebs sei in den vergangenen zwei Jahren in besonderer Weise deutlich geworden. Schüler, Lehrer und Eltern wünschten sich einen verlässlichen Schulbetrieb, in dem endlich wieder eine Lernroutine einkehren kann.

Auch deshalb empfiehlt Pabst eine Impfung für Schüler, um mögliche Störungen des Schulbetriebes durch die Omikron-Welle zu vermeiden. Ihr sei aus vielen Gesprächen bekannt, dass auch viele Kinder und Jugendliche selbst ein großes Interesse an der Impfung hätten, einfach um wieder eine möglichst große Normalität im Alltag zu gewinnen.

Umso erfreulicher sei es, dass der Impfstoff von den jungen Leuten nach den bisher gesammelten Erfahrungen sehr gut vertragen werde.  (kat)

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