Wegen CORONA 

In Northeim: Regeln im Supermarkt sollen für mehr Abstand sorgen

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Eintritt nur für je eine Person mit Einkaufswagen: Im Northeimer Edeka-Markt gelten seit Donnerstag strenge Regeln zum Schutz der Kunden und auch der Mitarbeiter im Markt. Foto: 

Das Einkaufen im Supermarkt ist auch während der Corona-Pandemie sichergestellt. Um dabei den optimalen Schutz zu gewährleisten, sollten sich alle an wichtige Verhaltensregeln halten.

Um den Ablauf beim Einkauf sicherer zu gestalten, hat Tobias Schnabel in seinem Edeka-Markt seit Donnerstag klare Regeln eingeführt: Nur eine Person pro Haushalt darf mit einem Einkaufwagen einkaufen. Der Zutritt erfolgt über den Haupteingang, der Ausgang direkt hinter den Kassen. Markierungen am Boden weisen auf den richtigen Abstand hin, den man zum Beispiel an der Wursttheke einhalten sollte. „Wer den Anweisungen der Mitarbeiter nicht folgt, wird vom Gelände verwiesen“, macht er deutlich klar, dass er dabei keinen Spaß versteht.

Leider hätten sich in den vergangenen Tagen nicht alle Kunden entsprechend verhalten, stellt er sich schützend vor seine Mitarbeiter, die zurzeit sehr viel leisten. Da sei es nicht, wie kürzlich geschehen, hinnehmbar, dass sie von Kunden angeschrien würden, wenn nicht alles nach deren Vorstellungen ginge. Es gebe aber auch viele Kunden, die die Leistungen mit Dank honorierten.

Doch die Schutzmaßnahmen reichen noch weiter. Alle Mitarbeiter tragen Handschuhe. Die Einkaufswagen werden sechs Mal am Tag desinfiziert. Das Café wurde ebenfalls geschlossen. Bei den Selfscanning-Kassen sind zwei außer Betrieb genommen worden, damit es nicht zu eng wird. Auch dürfen sich nur maximal 150 Kunden mit Einkaufswagen und 30 mit Einkaufskörben im Supermarkt aufhalten.

„Ich möchte mit den Maßnahmen keine Panik schüren, sondern die Qualität des Einkaufs sichern“, betont Schnabel. Zudem fordert er die Menschen auf, nur in haushaltsüblichen Mengen einzukaufen. Natürlich werde jetzt prinzipiell mehr pro Haushalt benötigt, da die Kinder nicht mehr in der Schulmensa versorgt werden und auch die Menschen im Homeoffice mehr Lebensmittel brauchen, da der Gang in die Kantine entfalle. Der Blick in die vollen Regale zeigt, dass genug Ware vorhanden ist. Jetzt gelte es nur, vernünftig einzukaufen.

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