Erschließung des Baugebiets Pfingstanger-Nord hat begonnen

In Sudheim muss Mutterboden neuer Straße weichen

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Beginn der Erschließung: Die Geschäftsführer Elmar Mönnig (links) und Achim Schönhütte (Zweiter von rechts) mit Ortsbürgermeister Holger Lambrecht (Zweiter von links) und dessen Stellvertreter Knut Fürsten beim symbolischen ersten Spatenstich für das neue Baugebiet „Am Pfingstanger-Nord“.

Sudheim. Die Erschließung des Baugebiets Pfingstanger-Nord in Sudheim hat begonnen. Im Auftrag der Erschließungsträgergesellschaft hat eine Baufirma mit den Vorbereitungen für den Straßenbau begonnen. Zurzeit wird auf der Trasse der Straße im Baugebiet der Mutterboden entfernt. Auch die ersten Kanalbauarbeiten haben bereits begonnen.

Anfang Juli soll die Erschließung des Geländes, also der Bau von Ver- und Entsorgungsleitungen, und der Baustraße abgeschlossen sein, erklärte Elmar Mönnig, Geschäftsführer von Mönnig-Bau (Elvershausen). Sein Unternehmen und Schönhütte-Bau (Northeim) sind Gesellschafter der Erschließungsträgergesellschaft.

Nach Ende der Schließung soll laut Mönnig unmittelbar mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden. Von den 29 Bauplätzen die am Nordost-Rand von Sudheim entstehen, sind nach Mönnigs Worten die Hälfte fest vergeben. Zurzeit würden gerade die ersten notariellen Kaufverträge vorbereitet.

Der Plan für das Baugebiet: 29 Bauplätze gibt es an der Ringstraße. Die Stichstraße am rechten unteren Rand des Plans zeigt, dass eine Erweiterung des Baugebietes möglich wäre. Auf dem gelb markierten Grundstück oben soll das Regenrückhaltenbecken entstehen.

Das 30. Grundstück ist einem Regenrückhaltebecken vorbehalten. Vermarktet werden die Grundstücke zu einem Preis von 107 Euro/Quadratmeter.

Entstehen sollen Einfamilienhäuser sowie „maximal Doppelhäuser“, sagte Mönnig. Die ersten Häuser sollen im Frühjahr nächsten Jahren bezugsfertig sein, schätzt er.

Unter den Käufern seien bisher drei Familien aus Sudheim, die übrigen, so Ortsbürgermeister Holger Lambrecht, kämen von außerhalb, unter anderem aus dem Raum Göttingen. Gerade durch die gute Verkehrsanbindung zur Universitätsstadt erhofft sich Lambrecht den Zuzug von jungen Familien. „Sudheim wächst entgegen dem Trend“, freut er sich schon jetzt.

Eine spätere Erweiterung des Baugebiets bis an die Grundstücke an der Straße Oberes Tor ist nach den Worten von Lambrecht möglich, derzeit aber noch nicht konkret geplant. Für eine Vergrößerung des Gebietes wird aber bereits jetzt eine Stichstraße gebaut, von der aus das Erweiterungsareal erschlossen werden könnte.

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