Grünes Licht für Bauprojekte

Bauausschuss sagt Ja zum Pfersportfachmarkt in Northeim

Pferdsportmarkt Filiale Krämer in Sulzemoos
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So könnte es auch in Northeim bald aussehen. Dieses Foto zeigt den Megastore Krämer Pferdesport-Fachmarkt in Sulzemoos in Bayern

Für gleich mehrere Bauprojekte wurden in Norheim die Weichen gestellt.

Northeim – Die Befürchtung, dass der geplante Pferdesportfachmarkt im Bereich des Northeimer Autohofs möglicherweise nicht realisiert werden könnte, hat sich nicht bewahrheitet. Nachdem sich der Northeimer Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt (PBU) in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für den Bebauungsplan 129 ausgesprochen hat, sieht der mit dem Investor abgestimmte Zeitplan vor, dass der Northeimer Rat in seiner nächsten Sitzung am 15. Juli den entsprechenden endgültigen Beschluss fasst.

Damit wäre dann die Voraussetzung geschaffen, dass eine Baugenehmigung bis Ende des Jahres erteilt werden kann. In Ihrer Verwaltungsvorlage hatte die Northeimer Stadtverwaltung deutlich gemacht, dass der Investor im Fall einer weiteren Verzögerung des bereits seit 2015 geplanten Bauprojektes nicht mehr realisieren werde. Ursprünglich sollte der Markt unterhalb des HeliosKrankenhauses entstehen, was aber daran scheiterte, dass die geltende Bauleitplanung dort nur Bauvorhaben für gesundheitsnahe Betriebe erlaubt und die Helios-Klinik sowie Teile des Northeimer Rates dagegen waren.

Nachdem die Northeimer Stadtverwaltung zunächst noch ein gegenüber liegendes Grundstück auf der anderen Seite der B 3 als Alternative vorgeschlagen hatte, soll der Markt nun auf einem Privatgrundstück im Bereich des Northeimer Autohofs entstehen.

Nicht nur für die Realisierung den Pferdesportfachmarktes, sondern auch für das neue „Industrie- und Gewerbegebiet“ am Mittelweg hat der Northeimer Bauausschuss die Weichen gestellt. Ebenfalls per einstimmigem Beschluss empfahl das Gremium dem Rat die Zustimmung zu dem entsprechenden Bebauungsplan, der eine Umwidmung des bisherigen reinen Industriegebietes vorsieht. Damit soll zum einen verhindert werden, dass in dem Bereich Betriebe entstehen, von denen größere Immissionsbelastungen für das benachbarte Wohngebiet ausgehen können. Zum anderen soll erreicht werden, dass sich dort vor allem auf nicht oder nur teilweise genutzten Grundstücken sogenannte „wohnverträgliche Betriebe“ ansiedeln können.

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