Fachausschuss stimmt für Bauprojekt zwischen Eichstätte und Silbergraben

Ja zur neuen Wohnanlage in Northeim

In dieser Baulücke im Bereich zwischen den Straßen Eichstätte und Von-Schwind-Weg soll eine neue Wohnanlage entstehen.
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In dieser Baulücke im Bereich zwischen den Straßen Eichstätte und Von-Schwind-Weg soll eine neue Wohnanlage entstehen.

Die Weichen für die Schließung einer Baulücke im Bereich zwischen den Straßen Eichstätte und Von-Schwind-Weg sind gestellt.

Northeim – In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans „Zwischen Eichstätte und Silbergraben“ ausgesprochen.

Damit kommt die Wüstefeld GbR, die seit vielen Jahren in Northeim Immobilien wie zum Beispiel das Ärzte- und Bürohaus, Eichstätte 10, bewirtschaftet, der Verwirklichung ihrer bereits seit fünf Jahren laufenden Planung für eine Wohn- und Gewerbeimmobilie ein großes Stück näher.

Vorgesehen ist, auf der bislang freien Fläche ein Gebäude mit drei Vollgeschossen und einem ausgebauten Dachgeschoss zu errichten, dessen Höhe die Firsthöhen der nördlich und südlich angrenzenden Bebauung nicht überschreitet. Die Anbindung soll über das Grundstück Eichstätte 10 erfolgen, das sowohl von der Matthias-Grünewald-Straße als auch von der Eichstätte aus angefahren werden kann.

In dem neuen Gebäude, das über eine Tiefgarage verfügen wird, soll eine Tagespflege eingerichtet werden. Außerdem beinhaltet das Nutzungskonzept Einheiten für betreutes Wohnen und die Integration von gesundheitsnahen Dienstleistungen.

In den vergangenen Jahren hatten die politischen Gremien der Stadt Northeim dem Vorhaben mehrfach eine Absage erteilt, da der Investor bei den ursprünglichen Planungen hinsichtlich der möglichen Höhe des Gebäudes das benachbarte achtstöckige Wohnhauses an der Hans-Holbein-Straße als standortprägend interpretiert und entsprechend geplant hatte.

Aus Sicht von PBU-Mitglied Eckhard Ilsemann (FDP) entsprechen die jetzt zur Abstimmung vorgelegten überarbeiteten Planungsunterlagen aber nicht den gesetzlichen Vorgaben – und zwar hinsichtlich der Grundflächenzahl, also dem Flächenanteil eines Baugrundstücks, der überbaut werden darf, und der Geschossflächenzahl, also dem (Verhältnis der gesamten Fläche aller Geschosse zur Größe des Grundstücks).

Sowohl die Stadtverwaltung als auch der Investor wiesen diese Kritik mit dem Hinweis zurück, dass Abweichungen von den gesetzlichen Bestimmungen möglich seien, wenn städtebauliche Gründe dafür vorlägen.

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