Gefahr in der Dämmerung

Jägerschaft Northeim warnt vor Wildunfällen

Northeim. Die Jägerschaft Northeim warnt wegen der Umstellung auf Sommerzeit am vergangenen Sonntag vor dem erhöhten Risiko von Wildunfällen. Der morgendliche Berufsverkehr falle durch das Vorstellen der Uhr um eine Stunde wieder in die Dämmerung.

Der Vorsitzende der Jägerschaft, Ralf-Günter Rahnert, appelliert, in der Dämmerung besonders auf Landstraßen und in Waldgebieten langsam zu fahren. Ferner gibt er folgende Tipps:

• Taucht Wild am Straßenrand auf: abblenden, hupen und abbremsen. Achtung: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind meist nicht allein unterwegs.

• Ist eine Kollision unvermeidbar, Lenkrad festhalten und weiterfahren. Unkontrollierte Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben.

• Nach einer Kollision Unfallstelle absichern. Das tote Tier – sofern möglich – mit Handschuhen bergen und von der Fahrbahn schaffen, damit keine Folgeunfälle passieren.

• Ein verletztes Tier weder berühren noch verfolgen. Es besteht Verletzungsgefahr. Besondere Vorsicht gilt bei verletzten Wildschweinen,

• Unfall unverzüglich der Polizei melden – auch wenn das Tier geflüchtet ist – und Bescheinigung über den Wildunfall ausstellen lassen (für den Schadensersatzanspruch).

• Tote oder verletzte Tiere nicht mitnehmen. Wer sich Wild aneignet, macht sich der Wilderei schuldig. (ows)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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