Ballett: Jubel für Profis und Amateure in der Stadthalle

Synchron: Junge Tänzerinnen der Northeimer Ballettlehrerin Claudia Turau führten mit Moskauer Profis in der Northeimer Stadthalle das Ballett Schwanensee auf. Foto: Schrader

Northeim. Die Möglichkeit, einmal mit Profis zu tanzen, hatten die Schülerinnen der Ballettlehrerin Claudia Turau.

Die 60 Schülerinnen im Alter von fünf bis 19 Jahren führten zusammen mit dem Klassischen Russischen Ballett aus Moskau Tschaikowkis berühmtes Ballett „Schwanensee“ in der Northeimer Stadthalle auf. Lang anhaltender Applaus der 450 Besucher war der verdiente Lohn für die Mühen der vergangenen Monate, in denen geprobt wurde.

Für das Moskauer Ballett war es der zweite von 50 Auftritten einer Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. Bereits zum zweiten Mal hatten Turaus Schülerinnen aus ihren drei Ballettschulen in Northeim, Einbeck und Duderstadt die Chance, mit dem Profi-Ballett zu tanzen.

Im vergangenen Dezember tanzten die Kinder und Jugendlichen schon einmal zusammen mit dem Moskauer Ballett. Damals wurde „Der Nussknacker“ gezeigt.

„Wir haben nach den Sommerferien angefangen, für Schwanensee zu üben“, verriet die Northeimerin. Geprobt wurde im Spiegelsaal des Northeimer Gymnasiums Corvinianum mit der passenden Musik, die Turau aus Moskau erhalten hatte. Die 35 Profi-Tänzer lernten die Kinder erst bei der Generalprobe am Aufführungstag kennen.

Northeimer Ballettschule tanzt Schwanensee mit Moskauer Profis

„Manche Kinder waren ein bisschen ängstlich, weil die Tänzer geschminkt waren, aber Ballettmeister Timur Kinzikeev ging besonders toll auf die Kleinen ein“, sagte Turau. Sie ist sich sicher: Für alle war es ein besonderes Erlebnis. Glücklich ist die Tanzlehrerin, dass alles gut geklappt hat und die Zuschauer zufrieden waren.

„Das werden wir wiederholen“, sagte Claudia Turau. Im nächsten Jahr soll mit dem „Klassischen Russischen Ballett“ das Ballett „Dornröschen“ aufgeführt werden. Da dieses Stück umfangreicher sei, beginnen die Proben für Turaus Schülerinnen bereits im Februar. (zsv)

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