Kampf dem grünen Pflanzenteppich

Stadt Northeim lässt nun doch Wasserpest aus dem Freizeitsee entfernen

Nun doch: Das Technische Hilfswerk und die DLRG haben in Absprache mit der Stadtverwaltung damit begonnen, die Wasserpest aus dem Northeimer Freizeitsee zu entfernen.
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Nun doch: Das Technische Hilfswerk und die DLRG haben in Absprache mit der Stadtverwaltung damit begonnen, die Wasserpest aus dem Northeimer Freizeitsee zu entfernen.

Der Northeimer Freizeitsee soll von wuchernden Pflanzen befreit werden.

Northeim – Die Stadt Northeim will nun doch etwas gegen die sich ausbreitende Wasserpest im Northeimer Freizeitsee unternehmen.

Vor zehn Tagen hatte die Stadtverwaltung zu diesem Thema noch die Auffassung vertreten, dass die auf der Oberfläche schwimmenden Pflanzenteppiche harmlos seien und darauf hingewiesen, dass eine Entfernung der Pflanzen unter Umständen eine gesundheitsschädliche Blaualgenbildung im See zur Folge haben könnte (wir berichteten).

„Der Bewuchs hat letztlich aus klimatischen Gründen immer weiter zugenommen“, sagt Bürgermeister Simon Hartmann. Dies und die Hinweise aus seinem regelmäßigen Dialog mit der DLRG habe er zum Anlass genommen, „das Thema neu bewerten zu lassen“.

Laut Hartmann hat es in der vergangenen Woche dazu ein Gespräch mit Vertretern des Segelclubs und der DLRG gegeben, um die Situation zu besprechen und Maßnahmen abzustimmen. Außerdem seien der Landkreis Northeim als Untere Naturschutz- und Wasserbehörde sowie das Seekompetenzzentrum des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eingebunden.

Bereits am Montag wurde seitens der Stadt ein Arbeitseinssatz mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks organisiert. Mit dabei waren auch der Segelclub, die DLRG und Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt. Dabei wurde die Badestelle an den Liegewiesen sowie die Slipanlage des Northeimer Segelclubs von den Pflanzen befreit.

Für das kommende Jahr wolle man prüfen, ob ein Mähboot angemietet werden soll, kündigt Hartmann an. Dazu würden weitere Gespräche geführt, da die langfristigen Folgen für den See bedacht werden müssten. Hartmann will das Thema in die Seekommission einbringen und um Unterstützung für eine langfristige Lösung zu werben. Dabei seien auch die hohen Kosten zu berücksichtigen, die im Haushalt eingestellt werden müssten, so der Verwaltungschef.

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