Mehrgenerationenplatz: Neuer Förderantrag nötig

Kein Geld für Heimatverein Lutterhausen

Blick auf die ruhende Baustelle für den geplanten Mehrgenerationenplatz in Lutterhausen.
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Hier geht es der derzeit nicht weiter: Die Arbeiten auf der Baustelle für den geplanten Mehrgenerationenplatz in Lutterhausen ruhen.

Auf der Baustelle für den Mehrgenerationenplatz geht es im Moment nicht weiter.

Mitte September hatte das Amt für regionale Landesentwicklung der Stadt Hardegsen mitgeteilt hat, dass die ursprünglich vorgesehen finanzielle Förderung des neu gegründeten Heimatvereins Lutterhausen mit 73 Prozent der Kosten nicht möglich ist. Das teilte Karin Stutz, Leiterin des Fachbereichs für Bauen, Planen und Umwelt mit.

Kritisiert worden sei zum einen, dass aus dem Haftungsvertrag nicht der Finanzierungsanteil der Stadt Hardegsen hervorgehe, so Stutz. Zum anderen sei nicht zum Ausdruck gebracht worden, dass der Verein den zehnprozentigen Eigenanteil von 14 000 Euro aufbringen könne. Deshalb werde vorgeschlagen, dass der Heimatverein seinen Förderantrag zurücknimmt und das Antragsverfahren beendet wird.

„Bis zum 15. Oktober soll nun ein neuer Förderantrag gestellt werden“, beschreibt Stutz die weitere Vorgehensweise in dieser Angelegenheit. „Allerdings nicht durch den Heimatverein, sondern durch die Stadt Hardegsen, um die Gefahr eines sogenannten Umgehungstatbestandes zu vermeiden.“

Die Fördersumme würde sich laut Stutz auf 63 Prozent der anrechenbaren Kosten belaufen. Damit verringere sich der Förderantrag von 102 900 Euro auf 88 800 Euro. Im Investitionshaushalt für das Jahr 2020 der Stadt Hardegsen seien 123 200 Euro veranschlagt sowie eine Förderung von 89 900 Euro. Eine Nachfinanzierung werde derzeit geprüft.

„Es ist bedauerlich, dass die Beratung durch die Niedersächsische Landgesellschaft diese Problematik nicht thematisiert wurde und das Amt für regionale Landesentwicklung nicht früher reagiert hat“, betont Stutz.

Bezüglich der Planungen für den Mehrgenerationenplatz „Am Büh“ in Hardegsen teilte sie mit, dass sich dort noch eine Änderung ergeben habe, weil das ausführende Unternehmen befürchtet habe, dass die auf dem Grundstück befindliche Eiche durch die vorgesehene Hängebrücke geschädigt werden könnte. Zwischenzeitlich seien die Pläne so überarbeitet worden, dass dieses Risiko ausgeschlossen sei und die Arbeiten noch im Oktober beginnen könnten.

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