Kein Geld vom Land

Schuhwallhalle: Amt für Regionalentwicklung lehnt Förderantrag der Stadt Northeim ab

Die Schuhwallhalle.
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Die Schuhwallhalle: Seit Jahren ringt die Politik um den von vielen gewünschten Nachfolgebau. Denn die Halle ist dringend sanierungsbedürftig und entspricht nicht den Anforderungen des Drittligahandballs.

Die Stadt Northeim wird für den geplanten Neubau der Schuhwallhalle keine Förderung des Landes Niedersachsen erhalten. Vom Amt für regionale Landesentwicklung (Braunschweig) hat die Stadt einen Ablehnungsbescheid für ihren diesjährigen Förderantrag erhalten.

Northeim – Sie hatte gehofft, Geld aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten zu bekommen, für das landesweit im zu Ende gehenden Jahr knapp 17 Millionen Euro zur Verfügung standen. Bei laut Ablehnungsschreiben 99 Anträgen, die eingegangen waren, ging die Stadt Northeim leer aus.

Ein neuerlicher Antrag für das kommende Jahr ist nicht möglich, heißt es dazu ergänzend in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung für die Ratsmitglieder. Denn im kommenden Jahr bekommt die Stadt für den Hallenneubau bereits zwei Millionen Euro aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Das hatte im September der Haushaltsausschuss des Bundestags entschieden (HNA berichtete).

Weil auch das Landesprogramm zu 75 Prozent aus Bundesmitteln gespeist werde, käme es dann zu einer nicht zulässigen Doppelförderung aus Bundesmitteln.

Der Hallenneubau ist einschließlich der Außenanlagen auf Kosten von 15 Millionen Euro veranschlagt. Eine genauere Summe wird erst nach Abschluss weiterer Planungsschritte feststehen.

Trotzdem hat sich zuletzt im Februar eine breite Mehrheit im Stadtrat für den Neubau ausgesprochen. Im Haushalt für 2021 sind 425 000 Euro eingeplant. Neben den zwei Millionen Euro des Bundes hat sich bereits der Landkreis, der die Halle für den Schulsport der Oberschule benötigt, einen Zuschuss von drei Millionen Euro ankündigt (und signalisiert, diesen Betrag noch aufzustocken). (ows)

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