Nur verhaltene Nachfrage in Reisebüros für die Ferien

Im Landkreis Northeim kein Osterboom bei Reisen

Strandpromenade mit Menschen, Palmen und Gebäuden
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Strandpromenade auf Mallorca

In Sachen Urlaubsplanung sind die Menschen im Landkreis Northeim noch vorsichtig.

Landkreis Northeim – Auch wenn viele beliebte Reiseziele wie zum Beispiel die Insel Mallorca derzeit nicht mehr als Corona-Risikogebiete gelten, ist im Hinblick auf die bevorstehenden Osterferien die Nachfrage nicht so groß, wie viele das erhofft hatten. Das ergab eine Anfrage bei Reisebüros aus dem Landkreis Northeim.

Nach Einschätzung von Nina Trümper, Leiterin des Northeimer TUI-Reisebüros im Marktkauf hat der erwartete Osterboom nicht stattgefunden. „Die Menschen haben zwar Fernweh, aber wir brauchen wohl noch ein bis zwei Monate bis die Impfangebote so ausgeweitet sind, dass sich wieder mehr Optimismus breit macht und die Menschen dann wieder vermehrt Urlaub für den Sommer buchen.“

„Wir hatten so gut wie keine Last-Minute-Buchungen über die Osterferien“, sagt Sybille Stumpe, die in Moringen ein Reisebüro betreibt. Auch sie hat in den vergangenen Tagen die Erfahrung gemacht, dass die Menschen zwar den Wunsch haben, möglichst bald wieder in den Urlaub fliegen zu können, aber aufgrund der vielen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Moment lieber langfristig planen.

Auch wenn sie jetzt liebend gern kurzfristig mehr Reisen verkaufen würde, hat Stumpe Verständnis für das Buchungsverhalten ihrer Kunden. „Die meisten gehen auf Nummer Sicher und planen erst im Spätsommer einen größeren Urlaub.“

Das kann auch Dirk Burandt, Inhaber des TUI Travelstar Reisebüros Bode in Uslar bestätigen. Es gebe zwar einige wenige Anfragen für Reisen zu den Balearen, aber von einem Boom könne keine Rede sein. „Die Leute wollen zwar gern verreisen, sind aber zwiespältig, und das ist ja unter den momentanen Umständen kein Wunder“, beschreibt er die momentane Situation aus seiner Sicht. „Erst noch im Lockdown und dann seit letzter Woche die positive Überraschung, dass viele Reiseziele jetzt doch wieder möglich sind.“ Wie seine Kolleginnen setzt auch Burandt jetzt auf den Spätsommer, „weil die meisten Kunden derzeit nun einmal ihre Urlaubsreise so weit wie möglich schieben.“

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