Polizei: Sicherheit für Bevölkerung ist nach wie vor gegeben

Keine neuen Polizisten für den Kreis Northeim

Northeim. Der Landkreis Northeim geht bei der Verteilung der neuen Polizeibeamten leer aus.

Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig hat jetzt über 100 neue Polizeibeamte in der Polizeidirektion, die von Göttingen bis nach Nienburg reicht, begrüßt. Doch im Kreis Northeim wird davon zukünftig kein Beamter seinen Dienst verrichten.

Ein Grund, so der Northeimer Polizei-Pressesprecher Frank Grube, ist, dass im Laufe dieses Jahres bereits drei Beamte zu Dienststellen des Landkreises Northeim versetzt worden sind. Außerdem wurden drei Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis eingestellt, von denen einer zukünftig die Kriminaltechnik der Polizeiinspektion unterstützen wird. Dagegen, so Grube, wurden aber auch Beamte aus dem Kreis Northeim auf andere Dienstellen innerhalb der Polizeidirektion versetzt. „Natürlich kann es sein, dass wir zeitweise faktisch einige Beamte weniger haben, die Zahl wird aber immer wieder ausgeglichen“, so Grube. Stichtag für Stellenneubesetzungen bei der Polizei ist immer der 1. Oktober

Zum Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung betont der Polizeisprecher, dass weniger Polizeibeamte nicht gleich weniger Sicherheit bedeuten: „Die Zahl der Streifenwagen samt Besatzung auf unseren Straßen bleibt gleich hoch. Wenn Menschen unsere Hilfe brauchen, werden sie weiterhin auch schnell Hilfe bekommen.“

Im Hinblick auf die Situation des Polizeikommissariats Uslar, das nachts nur noch mit zwei Beamten besetzt ist (HNA berichtete), betonte Grube, dass eine Streifenwagenbesatzung immer im „Rund-um-die-Uhr-Dienst“ in Uslar vorhanden sei. Zusätzliche Unterstützung sei durch die umliegenden Dienststellen jederzeit möglich. „Die Wache Uslar kann im Nachtdienst also unbesetzt bleiben, wenn das aus bestimmten Gründen nötig erscheint.“ Einen Rund-um-die-Uhr-Dienst gibt es im Landkreis in Northeim, Uslar, Einbeck und Bad Gandersheim.

Rubriklistenbild: © dpa

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