Stadtverwaltung erläutert Beitragsfreiheit

Kindergärten: Nicht alles wird kostenlos in Northeim

Northeim. Die vom Land Niedersachsen beschlossene Beitragsfreiheit für Kindergärten ab dem 1. August bedeutet nicht, dass Kinderbetreuung in Tagesstätten künftig generell kostenlos ist. Darauf hat die Stadt Northeim hingewiesen.

Nach ihren Angaben fällt unter die Beitragsfreiheit nur eine Betreuungszeit von bis zu acht Stunden täglich für Kinder im Alter ab drei Jahren bis zur Einschulung. Darüber hinausgehende Betreuungszeiten sind weiterhin gebührenpflichtig, so die Stadtverwaltung.

Auch für die Unterbringung von Kindern in Krippen und Horten werden weiterhin Gebühren fällig. Auch für Kinder unter drei Jahren, die in altersübergreifenden Gruppen betreut werden, müssen die Eltern künftig Gebühren zahlen. Generell ausgenommen von der Beitragsbefreiung sind die Kosten für das Mittagessen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt weiter. Für Geschwisterkinder werde es voraussichtlich mit den neuen Kindertagesstättenrichtlinien, die in Arbeit seien, weiterhin eine familienfreundliche Regelung geben.

Bis dahin gelte die bisherige Regelung, dass für das zweite Kind einer Familie, das zeitgleich mit einem Geschwisterkind eine Kindertagesstätte besucht, nur der hälftige Elternbeitrag, und für jedes weitere Kind kein Elternbeitrag, erhoben wird. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter der städtischen Kindergartenverwaltung telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung:

Marion Hampel, Telefon 055 51/ 96 62 79, E-Mail: Hampel@Northeim.de; Alexander Bruhn, Telefon 055 51/ 96 62 77, E-Mail: Bruhn@Northeim.de und Holger Schröder, Telefon 055 51/ 96 62 72, E-Mail: HSchroeder@Northeim.de.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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