Turngemeinde plant Projekt für Kindergarten- und Grundschulkinder

Kindersport-Stützpunkt soll in Northeim entstehen

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Hier soll der Kindersport-Stützpunkt entstehen: Die Luftaufnahme zeigt das Vereinsheim der Turngemeinde Northeim und deren Tennisplätze. Auf den beiden linken Plätzen und der Wiese darunter soll das Freiluftgelände des Stützpunkts entstehen.

Northeim. Ein landesweit wohl einzigartiges Projekt plant die Turngemeinde Northeim (TGN) für die Kreisstadt. Sie will einen Stützpunkt für Kindersport aufbauen.

Ziel soll des Projektes soll es sein, den Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter an den Sport heranzuführen. Lust darauf sollen Bewegungsformen machen, die außerhalb der gängigen Sportarten liegen.

Initiator des Projekts, das vom TGN-Vorstand schon zur Umsetzung beschlossen wurde, ist der frühere Leiter der TGN-Sparte Orientierungslauf, Claus Buhmann.

Er hat bereits in zwei Informationsveranstaltungen Vertreter von Kindertagesstätten und Grundschulen zum Mitmachen begeistert. Auch der Kreissportbund ist mit im Boot, und nach Buhmanns Vorstellungen sollen sich auch andere Sportvereine über eine noch zu gründende Arbeitsgemeinschaft an der Umsetzung beteiligen.

Der Stützpunkt soll im Frühjahr 2016 auf dem Vereinsgelände der TGN am Northeimer Schlinganger entstehen. Dafür will der Verein einen oder zwei seiner fünf Tennisplätze opfern sowie eine Wiese am Rande des Vereinsgeländes umgestalten.

Geplant sind auf der Wiese ein crossartiger Fahrrad-Parcours mit Wippe, Hindernissen, einer Hügellandschaft und einer Huckelstrecke. Auf dem Tennisplatz sollen unter anderem eine Kletterwand, eine Slackline-Anlage und ein Niedrigseilgarten entstehen. Für den Winter sind auch Hallen-Angebote geplant.

40 000 Euro hat Initiator Buhmann für die Realisierung des Projektes eingeplant. Geld, das er weitgehend aus Stiftungen einwerben konnte. Davon sollen die Ausbildung der zunächst vier Betreuer, die Baukosten und die Anschaffung der Geräte und Fahrräder bezahlt werden. Die TGN bringt ihre Grundstücke und Arbeitsleistungen mit ein.

Auch externe Experten sollen am Aufbau des Stützpunktes mitarbeiten.

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