Stadt investiert in eigene Kindergärten

Kitas in Northeim sollen digital werden

Das Foto zeigt Kindergartenkinder mit Tablets.
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Tablets für Kindergartenkinder: Die Stadt Northeim wird für ihre Kitas moderne Geräte anschaffen. Archiv

Die Digitalisierung soll auch in den Kindertagesstätten im Northeimer Stadtgebiet Einzug halten.

Northeim - So sollen in diesem Jahr in allen Northeimer Kitas die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die sowohl die Mitarbeiterinnen als auch auch schon die Kita-Kinder mit digitalen Endgeräten arbeiten können.

Möglich macht dies für die Stadt Northeim unter anderem das Zuschussprogramm des Landes Niedersachsen nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen in Tageseinrichtungen für Kinder (Ikiga).

Daraus bekommt die Stadt Northeim für die Kitas in der Stadt und den Ortschaften 84 000 Euro an Fördermitteln für die digitale Ausstattung von Kitas. Mit dem Eigenanteil der Stadt beläuft sich die für dieses Jahr vorgesehene Gesamtinvestitionssumme auf 93 500 Euro.

Laut einer Liste, die die Stadt für die Haushaltsberatungen erstellt hatte, sollen folgende Beträge für die einzelnen Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft in einem ersten Schritt in diesem Jahr für die Digitalisierung ausgegeben werden:

-  Kita Ostpreußenstraße in der Kernstadt Northeim: 32 450 Euro,

-  Kita in Langenholtensen: 11 650 Euro,

-  Kita in Hillerse: 11 650 Euro,

-  Kita in Lagershausen: 11 500 Euro,

-  Kita in Hammenstedt: 10 950 Euro,

-  Kita Süd in der Kernstadt (Kindergartengruppe im Hort an der Astrid-Lindgren-Schule: 9850 Euro und

-  Kita in Hollenstedt: 5400 Euro.

Laut des für Kindergärten in der Stadtverwaltung zuständigen Mitarbeiters, Alexander Bruhn, sollen mit dem Geld zum einen erst einmal die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung der Kindergärten geschaffen werden. Das heißt, es sollen Router und sogenannte access points installiert werden. Hier sei man bereits in der Umsetzung.

Dann soll es ab dem Frühjahr dieses Jahres neue Rechner für die Kita-Büros, Laptops für die Mitarbeiterinnen und auch Tablets für die Kinder geben. Vorgesehen sind laut Stadtverwaltung auch Schulungen für die Erzieherinnen, in denen zum Beispiel über Programme informiert wird, was Kindergarten-Kinder spielerisch mit Tablets alles machen können.

Dabei sollen die Tablets nur den Kita-Betrieb hin und wieder ergänzen, kreativer Einsatz oder Einsatz bei Klärung von Wissensfragen stehe dabei im Vordergrund. (Axel Gödecke)

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