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Sixti-Gemeinde bewirbt sich mit Projekt „Deckenpaten“ für Internet-Wettbewerb

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Präsentieren eine Deckenmalerei in St. Sixti: Birgit Hecke-Behrends und Hans-Joachim Röwer vom Sixti-Förderverein.

Northeim.  Mit ihrem Projekt "Deckenpatenschaft" will die Northeimer Sixtigemeinde erneut den deutschlandweiten Preis "Lebendige Gemeinde" im Internet gewinnen.

Vor drei Jahren hat die Northeimer St.-Sixti-Gemeinde den Preis „Lebendige Gemeinde 2012“ des christlichen Magazins „Chrismon“ gewonnen. Damals wurde sie als engagierteste Gemeinde in Deutschland mit ihrer Veranstaltungsreihe „Sixti Acts“ ausgezeichnet. Jetzt bewirbt sie sich wieder, diesmal mit dem Projekt „Deckenpatenschaften“. Dafür muss, wie damals auch, im Internet abgestimmt werden.

„Als ich jetzt las, dass Chrismon wieder einen Wettbewerb startet, habe ich mir überlegt, dass wir uns mit dem Fördervereins-Projekt Deckenpatenschaften bewerben könnten“, erzählt Lutz Borchardt vom Kirchenvorstand, der die Bewerbung unter Mithilfe von Kirchenpädagogin Birgit Hecke-Behrends sowie Hilde Schwenn und Christian Steigertahl von der Gemeinde verfasst hat.

Diese ist bereits im Internet zu lesen.

Bis zum 31. März 2015 könne nun online abgestimmt werden, welche Kirchengemeinden durch die Jury gefördert werden sollen, fährt Borchardt fort. Täglich könne man einmal für St. Sixti, die einzige teilnehmende Gemeinde aus dem Kirchenkreis Northeim ist, kostenlos und ohne Angabe persönlicher Daten abstimmen.

Aus den 30 Kirchengemeinden mit den meisten Stimmen wählt eine Jury anschließend drei Projekte aus und fördert diese mit 3000 Euro für den ersten Platz, 2000 Euro für den zweiten und 1000 Euro für den dritten Rang. Die Jury sei hierbei allerdings nicht an die Stimmenreihenfolge innerhalb der 30 Bestplatzierten gebunden.

Zusätzlich erhalte aber die Kirchengemeinde mit den meisten Stimmen einen Publikumspreis, und der wird mit 1000 Euro gefördert.

Ferner vergibt die Jury unabhängig von der Platzierung der Kirchengemeinden sechs zusätzliche Förderpreise, und zwar mit jeweils 500 Euro. Prämiert werden herausragende Projekte in den Kategorien „Besonderer Gottesdienst“, „Diakonie & Flüchtlingsarbeit“, „Jugend“, „Kirchenrenovierung“, „Musik“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising“.

Das Projekt „Deckenpatenschaften“ wurde im vorigen Jahr vom St.-Sixti-Förderverein ins Leben gerufen. Über 400 Motive des vor etwa 200 Jahren gemalten himmlischen Paradiesgartens warten seitdem darauf, Paten zu finden, um so zur Finanzierung der geplanten Innenrenovierung der Kirche beizutragen. Für Förderbeiträge zwischen 50 und 600 Euro können Patenschaften für die unterschiedlichsten Motive erworben werden. 112 Paten sind bereits gefunden, so Borchardt. Auch einen Kalender mit Deckenmotiven hat die Gemeinde herausgegeben.

Falls das Publikum und die Jury die Sixti-Gemeinde mit Preisen bedenken sollte, dann soll das Geld der Innenrenovierung der Kirche zugute kommen. Diese wird die Gemeinde etwa 750 000 Euro kosten. Der vom Hans-Joachim Röwer geleitete Sixti-Förderverein hat dafür schon über 300 000 Euro zusammengetragen.

So kann man abstimmen

Abstimmen kann man einmal täglich am besten über einen Link, der auf der Internetseite der Sixti-Gemeinde zu finden ist. (goe)

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