Knappes Ja zum neuen Bolzplatz in Northeim 

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Platzneubau geplant: Neben dem bestehenden Bolzplatz am Northeimer Stadion will die Stadt Northeim einen neuen Platz errichten. Dort ist jetzt Gartenland (rechts).

Northeim. Nur mit einer Stimme Mehrheit empfahl der Bauausschuss des Northeimer Rates, dass die Stadt den Bebauungsplan an der Rhume gegenüber dem Northeimer Stadion ändern soll.

Damit kann an dieser Stelle ein Bolzplatz entstehen. Die SPD-Ausschussmitglieder stimmten geschlossen gegen die von der Stadtverwaltung vorgelegte Beschlussvorlage, berichtet der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Jörg Dodenhöft, aus der Sitzung. Als Grund sei unter anderem genannt worden, dass es ja einen öffentlichen Bolzplatz gebe. Das sei der bestehende Rasen-C-Platz am Stadion-Parkplatz.

Dieser Platz sollte auch weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die 80 000 Euro für einen Neubau können so gespart werden.

Damit erteilte die SPD der Planung des Fußballclub Eintracht eine Absage, der den Platz nach dem Bau eines neuen am liebsten nur noch allein nutzen will, weil er immer mehr Jugendmannschaften hat, die Platz fürs Training und Punktspiele brauchen.

Die übrigen Fraktionen im Ausschuss stimmten dem Ansinnen der Eintracht zu und folgten damit der Idee von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser. Dieser hatte den Neubau auf einer dem jetzigen Bolzplatz benachbarten Kleingarten-Parzelle, die der Stadt gehört, vorgeschlagen.

Geld vom Bund

Der Neubau könnte aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes finanziert werden, aus dem die Stadt 1,4 Millionen Euro bekommt.

Das letzte Wort über die Bebauungsplanänderung hat der Verwaltungsausschuss. Auch da hat die SPD keine Mehrheit, so dass die Chancen für einen Neubau gut stehen.

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