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Kot im Schwimmbecken: Freibad Sudheim muss die Saison früher beenden

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Tanja Fritsch vom Förderverein stinkt's gewaltig.

Sudheim. Wegen Kot im Schwimmbecken muss das Freibad in Sudheim die Saison vier Tage früher beenden. Betreiber und Badegäste sind verärgert.

Stinksauer ist die Vorsitzende des Fördervereins Freibad Sudheim, Tanja Fritsch, über die Sauerei, die die Schwimmbadaufsicht aus dem Becken fischte: „Wie krank muss man eigentlich sein“, sagte Fritsch.

Die Schwimmbadleitung ist sich sicher, dass das Corpus Delicti während des laufenden Betriebs hinterlassen wurde. „Sonst hätten wir es beim Rundgang vor der Öffnung entdeckt“, ist sich Fritsch sicher. Aufgrund der Menge schließe man darauf, dass die Hinterlassenschaft nicht von einem Kind stammen könne. Da Hunde nicht erlaubt sind, könne Hundekot ebenfalls ausgeschlossen werden. „Das hat sicher jemand vorsätzlich gemacht“, sagte Tanja Fritsch.

Die Schweinerei hat nun Folgen für die Badegäste: „Da die Saison nur noch bis Sonntag läuft, haben wir uns schweren Herzens entschieden, schon jetzt den Badebetrieb einzustellen, erklärt Fritsch. Das sei bitter, da trotz durchwachsenen Wetters viele Besucher noch einige Bahnen gedreht hätten und der Verein mit Umsatzeinbußen rechnen müsse. Schon am Donnerstagmorgen habe sie die Frühschwimmer nach Hause schicken müssen.

Für eine Wiederinbetriebnahme für die vier restlichen Tage der Saison hätten 400 Kubikmeter Wasser ausgetauscht, gechlort, aufgeheizt und vom Labor überprüft werden müssen. Das hätte mehrere tausend Euro gekostet, erläuterte Fritsch. Der Kiosk bleibt bis Sonntag geöffnet. Das Abschlussgrillen am Sonntag findet ebenfalls planmäßig statt. (tsz)

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