R+ Meditransport will in die Nachbarschaft der Helios-Klinik

Krankentransportunternehmen will am Sultmer neuen Standort errichten

Blick auf das Helios-Krankenhaus
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Neben dem Regenrückhaltebecken, unterhalb des Ärztehauses soll der R+-Standort entstehen. Unten ist die Bundesstraße 3 zu sehen, oben im Bild das Helios-Krankenhaus.

Northeim – Unterhalb des Northeimer Helios-Krankenhauses siedelt sich ein weiterer Dienstleister aus dem medizinischen Bereich an. Das Krankentransportunternehmen R+ Meditransport GmbH & Co. KG aus Gieboldehausen will dort einen Standort einrichten. Dafür hat das Unternehmen eine 2500 Quadratmeter große Fläche erworben.

Zunächst sollen dort vier Krankenwagen stationiert werden, kündigte Geschäftsführer Florian Reinhold im Gespräch mit der HNA an. Die bisherigen Standorte in Einbeck und Seesen gebe das Unternehmen auf. Stattdessen werde der neue Standort in Northeim entstehen.

Zum einen sei das Gros der Fahrten, die R+ im Landkreis Northeim übernehme, im Raum Northeim, sagte der Geschäftsführer zur Begründung für die Wahl der neuen Adresse. Zum anderen erhofft sich Reinhold, dass der neue, moderne Standort auch von den Beschäftigten als attraktiver, gut erreichbarer Arbeitsplatz wahrgenommen werde.

„Das Ganze ist ausbaufähig“, betonte er. Das mit einem Carport im Untergeschoss geplante Gebäude könne nicht nur um weitere Einstellplätze erweitert werden. Das Gebäude sei auch so geplant, dass später ein weiteres Stockwerk aufgesetzt werden könne.

Nach Reinholds Worten sollen die Arbeiten für den neuen Standort im Oktober erfolgen. Zum Spätherbst/Winter nächsten Jahres soll er bezogen werden.

17 Beschäftigte werden nach den Worten des Geschäftsführers dort zunächst tätig sein. Neben den bisher in Einbeck und Seesen stationierten Mitarbeitern entstünden dabei auch zusätzliche Arbeitsplätze.

Das Geschäft von R+ sind sogenannte qualifierte Krankentransporte. Im Zweischichtbetrieb finden die Krankentransporte montags bis samstags von 6 bis 19 Uhr statt. Dabei geht es vor allem um die Verlegung von Patienten, die während des Transports medizinisch überwacht werden müssen, in Spezialkliniken, aber auch um den Transport von pflegebedürftigen Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen worden sind, nach Hause beziehungsweise in ein Pflegeheim.

Bei den Transporten seien die Krankenwagen jeweils mit zwei Rettungssanitätern oder Mitarbeitern mit höheren Qualifikationen besetzt, von denen einer den Krankenwagen fahre, erklärte Reinhold.

Entwurf des geplanten Standorts (von der Straße aus gesehen, die zum Ärztehaus führt). Das Carport für die Krankenwagen soll im Untergeschoss entstehen und von der Rückseite angefahren werden.

Die Fahrzeuge seien dabei über das durch eine DIN-Norm festegelegte Mindestmaß ausgestattet, betonte er, sodass die Rettungssanitäter auch für mögliche Notfälle gerüstet seien.

R+ Meditransport wurde nach eigenen Angaben 1954 gegründet. Das Unternehmen ist mit insgesamt 22 Fahrzeugen in den Landkreisen Göttingen, Goslar und Northeim tätig.

Nach eigenen Angaben hat R+ im vergangenen Jahr 10 000 Patienten transportiert. Neben Krankenwagen für Liegendtransporte und Transporte im Tragestuhl hat es auch Fahrzeuge für den Transport von Menschen im Rollstuhl im Einsatz. Auch übergewichtige Patienten mit einem Gewicht bis 300 Kilogramm könne R+ transportieren. Olaf Weiss

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