Unwetter in der Region: Beschädigte Autos und Stromausfälle

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Northeim. Großeinsatz für die Feuerwehren: Kurz vor halb 7 wurde der Landkreis Northeim am Sonntagabend von einer Unwetterfront erreicht. Trotz fünf beschädigter Fahrzeuge wurde glücklicherweise offenbar niemand verletzt. Auch der Strom fiel teils aus.

Gegen 18.20 Uhr hat das Unwetter den Landkreis Northeim erreicht. Autofahrer standen an den Straßenrändern der Region, weil zahllose Bäume über den gesamten Kreis Northeim hinweg die Straßen versperrten.

Zur Stunde sind einige wenige Feuerwehren noch im Einsatz. In Moringen ist offenbar ein Baum auf ein Gebäude gefallen. Das teilte uns soeben Feuerwehrsprecher Horst Lange mit. Leser melden extreme Sturmböen in Moringen, Gartenstühle flogen durch die Gegend und Dächer wurden abgedeckt. Auch der Raum Uslar wurde vom kräftigen Unwetter erfasst. Die ersten Einsätze wurden nahe Bodenfelde gemeldet.

Die Autobahn 7 bei Northeim war kurzzeitig nur eingeschränkt passierbar. Ursache waren offenbar Äste und Aquaplaning. Die Feuerwehr war auch hier im Einsatz.

In der Kurstadt Bad Gandersheim war die Feuerwehr in und um die Stadt im Einsatz. Die Polizei Bad Gandersheim berichtet auf HNA-Anfrage von zwei beschädigten Autos durch Bäume. Mehrere Gullydeckel wurden durch den kurzzeitigen Starkregen aus der Verankerung gedrückt. Im Raum Clus-Dannhausen stürzte ein Baum auf eine Oberleitung. Dadurch fiel der Strom in diesem Bereich aus.

Ähnliches im Raum Northeim. Drei Autos wurden hier durch Bäume beschädigt, kurzzeitig mussten Straßen durch umgestürzte Bäume voll gesperrt werden. Auch hier wurden Gullydeckel aus der Verankerung gedrückt.

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Nahe Kalefeld sind Straßenschilder vom Wind erfasst und umgerissen worden. Im weiteren Bereich der Gemeinde haben Stromausfälle Probleme bereitet. Auch das Mobilfunknetz war lange Zeit nur eingeschränkt, teils gar nicht mehr nutzbar. Etliche Bäume versperrten um Echte und Kalefeld, sowie auf der Bundesstraße 248 in Richtung Seesen den Weg. Zur Beseitigung war auch eine Drehleiter im Einsatz. Auch im Fissekental von Willershausen Richtung Osterode stürzten Bäume um.

Ruhiger war es im Stadtgebiet Einbeck. Hier waren Feuerwehren unter anderem in Opperhausen im Einsatz. Mehrere Straßen waren kurzzeitig gesperrt.

In allen Kreisteilen war nach Auskunft der Polizei der Sturm das größte Problem. Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h fegten über die Region. Die Freibäder ließen die Schwimmbecken räumen. (kmn)

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Gewittern - allerdings in deutlich abgeschwächter Form.

Schäden nach Unwetter im Kreis Northeim

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