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CDU: Northeimer Kreisverwaltung soll Personalplanung öffentlich machen

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Von: Kathrin Plikat

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Ultraleichtflug Kreishaus Northeim
Das Kreishaus am westlichen Rand der Northeimer Innenstadt. © Hubert Jelinek

Die CDU-Kreistagsfraktion fordert mehr Transparenz bei Stellenbesetzungen in der Northeimer Kreisverwaltung.

Northeim – Die CDU-Kreistagsfraktion fordert in einem Antrag, dass die Northeimer Kreisverwaltung einen jährlichen Personalbericht erstellt und öffentlich macht. Hintergrund sei „die sich augenscheinlich häufende Anzahl von Stellenausschreibungen der Kreisverwaltung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch die Tatsache, dass Stellenbesetzungen nur in nicht öffentlichen Sitzungen des Ausschusses für Personal und Finanzen besprochen würden und über Abgänge sowie geplante Stellenausschreibungen nur anlassbezogen berichtet werde, sei aus Sicht der CDU-Fraktion nicht befriedigend.

Ein Personalbericht ermögliche der Kommunalpolitik einen besseren Überblick über die aktuelle Personalsituation des Landkreises, zudem sei die Personalentwicklung aus Transparenzgründen auch für die Öffentlichkeit interessant, heißt es weiter.

Ziel sei es, weg von statischen Stelleneinsparungen zu kommen und sich stattdessen auf die Gewinnung und Weiterbildung kompetenten Personals zu fokussieren, so Thorsten Kühn, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion für Personal und Finanzen. Auch die Planungen der Verwaltung im Bereich der Personalentwicklung sollten künftig grafisch gut aufbereitet im Internet einsehbar sein.

Zeitlich sollte der Personalbericht zum vierten Quartal des Jahres und pünktlich zur Debatte des Doppelhaushaltes veröffentlicht werden, so Kühn weiter. Zusätzlich beantrage die CDU-Fraktion regelmäßige Berichte von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in den Ausschusssitzungen über die aktuelle Situation der Stellenbesetzung, ergänzt Beatrix Tappe-Rostalski, Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion.

In anderen Städten und Kommunen habe man mit einem Personalbericht bereits gute Erfahrungen gemacht, zum Beispiel in Einbeck. Die CDU-Kreistagsfraktion erhoffe sich durch einen Personalbericht neben der Transparenz für die Bürger „eine bessere kommunalpolitische Steuerungsmöglichkeit beim Auftreten von Differenzen“, so Tappe-Rostalski.   (kat)

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