21 Container werden aufgestellt

Kreisabfallwirtschaft will Altkleidersammlung ausweiten

Northeim. Der Landkreis Northeim will die 2012 begonnene Sammlung von Altkleidern ausweiten und die kostenlose Annahme von Grünabfall als Modellversuch starten. Dafür hat sich der Abfallwirtschaftsausschuss ausgesprochen.

Für die Sammlung von Altkleidern und Schuhen wurden 21 Container in Northeim, Hardegsen, Bodenfelde und Uslar sowie auf den kreiseigenen Deponien aufgestellt. Die eingesammelte Menge ist von zunächst elf Tonnen (2012), über 13 Tonnen (2013) auf über 22 Tonnen im vergangenen Jahr angestiegen. 2015 wurden bisher 16,5 Tonnen Altkleider und Schuhe eingesammelt.

Aufgrund der positiven Ergebnisse will die Kreisabfallwirtschaft diese Sammlung jetzt ausweiten. Nach Zustimmung durch den Abfallwirtschaftsausschuss soll ein eigenes Sammelsystem im gesamten Kreis aufgebaut werden.

„Ich hoffe, dass wir die Verbraucher davon überzeugen können, die werthaltigen Materialien dem Sammelsystem zu überlassen, damit die Erlöse aus der Wertstoffvermarktung dem Müllgebührenhaushalt zugutekommen“, so Dirk Fröchtenicht, Leiter der Kreisabfallwirtschaft.

So werden nach Branchenangaben für die Tonne Alttextilien bis zu 400 Euro und für Altschuhe bis zu 1200 Euro gezahlt. Auch nach Abzug der Kosten für die Sammlung, dürfte sich damit ein positiver Effekt für den Gebührenhaushalt erzielen lassen, heißt es in der Pressemitteilung.

Mehrheitlich sind die Mitglieder des Abfallwirtschaftsausschusses dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt, in einem Modellversuch die Möglichkeit zur Einführung von sogenannten Schreddertagen auf den vier kreiseigenen Deponien Blankenhagen, Katlenburg, Verliehausen und Einbeck zu prüfen. Dazu soll zunächst zweimal im Jahr im Frühjahr und im Herbst jeweils an einem Samstag die gebührenfreie Abgabe von Grünabfall und Strauchschnitt möglich sein.

„Wir wollen versuchen, einen gebührenfreien Service für trockenen und sperrigen Grünabfall aus privaten Haushalten und Gärten anzubieten“, so Fröchtenicht. Interessenten könnten dann bis zu drei Kubikmeter Baum-, Hecken- und Strauchschnitt ohne zusätzliche Gebühr anliefern.

Rubriklistenbild: © dpa

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