CDU im Kreistag fordert: Gewerbegebiet an A7 soll vermarktet werden

Hier wären Gewerbeflächen möglich: An der Autobahnabfahrt Northeim-Süd zwischen Höckelheim (vorn) und Moringen (ganz hinten) ist ein interkommunales Gewerbegebiet ausgewiesen. Foto: Gödecke

Northeim. Die Pläne für ein interkommunales Gewerbegebiet der beiden Städte Northeim und Moringen an der A7-Abfahrt sind wohl in der Schublade verschwunden. Das will die CDU ändern.

Die CDU-Fraktion im Northeimer Kreistag hat in einer Anfrage den Landrat gebeten, dafür zu sorgen, dass sich die Landkreis-Wirtschaftsförderung mehr für die Vermarktung von Gewerbeflächen entlang der Autobahn 7 insbesondere im Raum Northeim einsetzen soll.

Die Erfolge andernorts, zum Beispiel in Nordhessen, in der Heide aber durchaus auch in der Nähe im Raum Bovenden/Nörten-Hardenberg zeigten, dass verkehrsgünstig gelegene Top-Gewerbegebiete und Industrieflächen zwar gelegentlich Geduld in der Vermarktung brauchten, aber nach wie vor gefragt seien, betont die Vorsitzende des Kreis-Wirtschaftsausschusses Petra Kersten (CDU) in einer Pressemitteilung.

Aus Sicht der Union sollte die Landesregierung in die Pflicht genommen werden, ihre vollmundigen Ankündigungen, was den Südniedersachsenplan betrifft, auch Taten folgen zu lassen. Die Städte Moringen und Northeim und auch der Landkreis hätten Vorarbeit mit der Ausweisung eines großen Gewerbegebiets an der A 7 bereits geleistet.

Sicherlich könnte hier noch mehr Engagement an den Tag gelegt werden, aber alle drei Kommunen benötigten finanzielle Unterstützung von der Landesregierung. Kersten: „Ohne echte Hilfe aus Hannover wird die strukturelle Entwicklung stagnieren.“

Ohne eine gute wirtschaftliche Entwicklung fehle ein wichtiger Baustein in der Strategie zur Bekämpfung des demografischen Wandels, fährt Wirtschafts-Ausschussvorsitzende Kersten fort. Deswegen müsse die Förderung der Ansiedlung von zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen gestärkt werden. Das dies funktioniert, zeigten Beispiele in Bad Fallingbostel oder Soltau. (goe)

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