Krippenbau St.-Sixti II: Bodenaushub unbedenklich

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Blick auf die Baustelle: Die Außenarbeiten an der neuen Krippe des Kindergartens St. Sixti II sind noch nicht beendet.

Northeim. Ein geringer Gehalt an Zink und Metall-Schrott waren die Gründe dafür, dass es Probleme mit der Entsorgung des Bodenaushubs für den St.-Sixit-II-Krippenanbau gab.

Das geht aus dem Abschlussbericht des Erdbaulabors Göttingen hervor, auf den die Stadt Northeim jetzt verwiesen hat.

Ratsherr Jörg Seraphin (Bündnis 90/Grüne) hatte in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Kultur um Klärung des Sachverhalts gebeten, nachdem die Verwaltung die Verzögerungen der Bauarbeiten unter anderem mit den Problemen bei der Entsorgung des Aushubs begründet hatte.

Die erste spurenanalytische Untersuchung habe einen sehr hohen Zinkgehalt in der Trockensubstanz einer Bodenprobe ergeben, sodass im April 2014 ein weiterer Untersuchtungsgericht vorgelegt worden sei. Dabei sei ein sehr geringer Gehalt an löslichem Zink festgestellt worden, der für „eine endgültige Zuweisung zu einer Deponie oder Verwertungsstelle“ nicht ausreichend gewesen sei. Eine erneute Probe im Juni 2014 habe schließlich ergeben, dass die zum Abtransport vorgesehenen Böden durchweg als unbedenklich zu bewerten seien.

Weitere Kontrollen 

Um die Ursachen der ursprünglichen Belastung zu ermitteln und sicherzustellen, dass keine belasteten Aushubböden abgefahren wurden, war das Erdbaulabor damit beauftragt worden, die weiteren Aushubarbeiten zu kontrollieren. „Neben Metall-Schrott sind keine weiteren Materialien im Aushub erkennbar gewesen, die einer besonderen Behandlung bedurft hätten“, heißt es hierzu im Bericht.

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