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Dr. Jens Kuhlgatz verlässt Northeimer Helios-Klinik

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Von: Kathrin Plikat

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Übergabe in der Allgemein- und Viszeralchirurgie:   Prof. Dr. Axel Richter, Dr. Jens Kuhlgatz und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Wolfgang Schillinger.
Übergabe in der Allgemein- und Viszeralchirurgie: Von links Klinikgeschäftsführer Frank Mönter, Prof. Dr. Axel Richter, Dr. Jens Kuhlgatz und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Wolfgang Schillinger. © Martin Wilmsmeier/Helios-Kliniken

Mehr als 20 Jahre war Dr. Jens Kuhlgatz in der Northeimer Helios-Klinik als Mediziner tätig. Jetzt verlässt er das Unternehmen und widmet sich anderen Aufgaben.

Northeim – Während viele Menschen in seinem Alter schon an den nahenden Ruhestand denken, startet Dr. Jens Kuhlgatz noch mal richtig durch: Der 63-jähriger Mediziner verlässt nach 22-jähriger Tätigkeit die Northeimer Helios-Klinik und widmet sich künftig, wie er sagt, neuen Aufgaben.

„Ab Anfang des nächsten Jahres werde ich weiter beruflich in der Region tätig sein“, erzählt er im Gespräch mit der HNA. Weitere Details will er aber noch nicht nennen. 22 Jahre war Kuhlgatz als Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Northeimer Klinik tätig, zwischenzeitlich auch noch zusätzlich elf Jahre als Ärztlicher Direktor. „Ich bin noch total fit und mir geht es gut, ich wollte noch einmal eine Veränderung“, nennt er als Begründung für seinen Abschied.

Der zweifache Familienvater, der seit vielen Jahren auch privat in Northeim verwurzelt ist, darunter in mehreren Vereinen, hatte in der Klinik seine beruflichen Schwerpunkte unter anderem in der Tumorchirurgie, der chirurgischen Proktologie und in der Adipositas-Chirurgie. Zusätzlich engagierte er sich für den chirurgischen Nachwuchs und bildetet laut Helios zahlreiche Ärzte zu Fachärzten aus. Von 2010 bis 2021 hatte Kuhlgatz in der Northeimer Klinik zudem die Funktion des Ärztlichen Direktors inne. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Planung des Klinikneubaus am Sultmer bis zum Umzug im November 2014 und die ersten beiden Jahre der Corona-Pandemie.

Der 63-Jährige will sich, wie er betont, zum Abschied einfach nur bedanken: Bei seinen Patienten, die ihm vertraut haben, seinem Team in der Chirurgie, der kompletten Helios-Belegschaft, den niedergelassenen Ärzten und dem Rettungsdienst.   (kat)

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