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Stadt Northeim zufrieden mit Programm Wow: Kultur passt auf den Wochenmarkt

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Marktbeschicker, Organisatoren des Programms Wow mit Bürgermeister Simon Hartmann (SPD, hinten rechts) sowie Jongleur und Zauberkünstler Hironimus, der letzte Künstler, der auf dem Wochenmarkt aufgetreten ist.
Marktbeschicker, Organisatoren des Programms Wow mit Bürgermeister Simon Hartmann (SPD, hinten rechts) sowie Jongleur und Zauberkünstler Hironimus, der letzte Künstler, der auf dem Wochenmarkt aufgetreten ist. © Olaf Weiss

Die Veranstaltungsreihe Wow auf dem Northeimer Wochenmarkt ist am Samstag zu Ende gegangen. Aus Sicht der Verantwortlichen war sie erfolgreich. Aber ob es im kommenden Jahr eine Fortsetzung gibt, ist noch offen.

Northeim – Seit dem 30. April hatte es an jedem Samstag sowie während der Sommerferien auch mittwochs auf dem Wochenmarkt insgesamt 48 Auftritte von 31 Künstlern gegeben – und zwar aus den Bereichen Zirkus, Zauberei, Kreativaktionen, Stelzenlauf, Literatur, Walk-Acts, Comedy und Musik. Die Kosten von 95 000 Euro wurden aus dem Programm aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU finanziert. Das Förderprogramm Perspektive Innenstadt sollte zur Belebung der Innenstädte nach den Corona-Lockdowns beitragen.

„Der Aufwand, der betrieben wurde, rechtfertigt die Kosten“, betonte Bürgermeister Simon Hartmann (SPD). Hätte die Stadt das Programm in Eigenregie auf die Beine stellen sollen, hätte sich eine gewisse Zeit des Jahres ein Mitarbeiter ausschließlich darum kümmern müssen. Organisiert hatte das Programm die Agentur Cluster Projekte aus Hildesheim. Sie hatte die Künstler verpflichtet und auf dem Wochenmarkt betreut.

Eine der Intention des Programms Wow sei gewesen, festzustellen, ob Kultur auf dem Wochenmarkt funktioniert, erklärte Marieluise Radleff, in der Stadtverwaltung auch für Kulturveranstaltungen zuständig.

„Wir haben an den letzten Veranstaltungstagen Feedback der Marktbesuchenden gesammelt. Das Fazit ist: Die Northeimerinnen und Northeimer wünschen sich eine Fortsetzung.“, sagt Rahel Tiemeyer, die bei Cluster das  Projekt geleitet hat.

Eine Mehrzahl der befragten Marktbesucher habe das Programm als Bereicherung erlebt, eine ganze Reihe habe ihre Marktbesuche auf die Veranstaltungen abgestimmt.

Ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage gibt, ist offen. „Es gibt noch keine Lösung“, sagte Sarah Pauly, die das Projekt im Bereich Stadtentwicklung des Rathauses betreut hat. Alles hänge letztlich davon ab, ob die Stadt dafür erneut eine Förderung erhalte. (Olaf Weiss)

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