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Hamburger Fotograf „versteckt“ seine Bilder in Northeim - wer sie findet, darf sie behalten

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Von: Kathrin Plikat

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So sehen die gerahmten
So sehen die gerahmten Fotos des Hamburger Künstlers aus. © Stadt Northeim/nh

Im Rahmen des Förderprogrammes „Perspektive Innenstadt!“ startet Anfang Juli ein Kunstprojekt der besonderen Art in Northeim, teilt die Stadtverwaltung mit.

Northeim - Unter dem Namen „Framespotting“ fotografiere Paul, ein Künstler aus Hamburg, Motive in ganz Northeim, zum Beispiel Gebäude, Natur und Detailaufnahmen, rahme die Unikate mit alten Holzdielen und verteile sie anschließend an zufällig ausgesuchten Orten in der Northeimer Innenstadt. Wer eines der Fotos findet, darf es laut Mitteilung kostenlos mitnehmen.

Diese „Schnitzeljagd der etwas anderen Art“ habe der Künstler unter anderem bereits in Hamburg, Winsen (Luhe) und Grabow veranstaltet, um Menschen in die Innenstadt zu locken und dazu zu animieren, mit offenen Augen auf die Welt um sich herum zu achten und kleine Besonderheiten und Details im Alltag nicht zu übersehen, heißt es weiter.

Sobald der Künstler die Bilder verteilt hat, folge eine vage Beschreibung des Ausstellungsortes auf seinen Social-Media-Kanälen und denen der Stadt Northeim. An den Bildern finde sich immer ein Zettel mit dem Wunsch des Künstlers, den Fund mit einem Foto bei Instagram zu verbreiten, damit auch andere Menschen von dem Projekt erfahren. Außerdem würde sich der Künstler darüber, zu erfahren, wo seine Bilder abgeblieben sind und welche Geschichte sich hinter dem Fund verbirgt.   (kat)

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