Stadt bezuschusst Kunstrasenplatz für FC Eintracht Northeim

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Grünes Licht für künstliches Grün: Der Northeimer Rat ist für den Bau eines Kunstrasenplatzes im Gustav-Wegner Stadion und will dafür 100 000 Euro ausgeben.

Northeim. Der FC Eintracht Northeim kann aufatmen: Die Stadt bezuschusst seinen Kunstrasenplatz.

In seiner Sitzung am Donnerstagabend hat der Rat der Stadt Northeim bei acht Gegenstimmen beschlossen, den vom Verein angestrebten Bau eines Kunstrasenplatzes im Gustav-Wegner-Stadion (wir berichteten) mit 100.000 Euro zu unterstützen.

Der Abstimmung, bei der es acht Gegenstimmen gab, war eine lebhafte Diskussion vorausgegangen. Ratsherr Heiner Hegeler (CDU) gab zu bedenken, dass die Finanzierung des Zuschusses nur über einen Nachtragshaushalt möglich wäre und dafür ein Teil des Gewinns der Stadtwerke verwendet werden müsste. Dies wurde seitens der Verwaltung bestätigt.

Sowohl Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser als auch Kämmerer Jörg Dodenhöft wiesen die von einigen Ratsmitgliedern geäußerte Kritik zurück, dass man mit dem Zuschuss dem FC Eintracht ein Geschenk mache, während dringendere Maßnahmen aus Kostengründen nicht erledigt werden könnten.

Auch Susanne Kosiolek-Sakuth (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales betonte, dass es sich keinesfalls um ein Geschenk für den FC Eintracht handele, sondern um eine Investition in eine stadteigene Liegenschaft.

Aus Sicht von Retra Fromme (CDU) hätte die Stadt Northeim im Falle einer Ablehnung des Zuschusses das ehrenamtliche Engagement des FC Eintracht „mit Füßen getreten“. Immerhabe sich der Verein bereit erkärt, zur Realisierung des Kunstrasenplatzes selbst einen Betrag von 420.000 Euro aufzubringen.

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