FDP für Lärmschutzwand am Freizeitsee

Abstecher ans Seeufer: die FDP-Landtagsabgeordneten Christian Grascha (links) und Gabriela König (2. von rechts) mit Dr. Marion Villmar-Doebeling (FDP-Kreisvorstand) und Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser. Foto: privat

Northeim. Es soll  eine Lärmschutzwand entlang der Autobahn im Bereich des Northeimer Freizeitsees gebaut werden.

Dafür haben sich die beiden Landtagsabgeordneten der FDP, Christian Grascha (Einbeck) und Gabriela König (Osnabrück) nach einem Besuch des Seeufers gemeinsam mit Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser ausgesprochen.

Gabriela König ist wirtschafts-, verkehrs- und tourismuspolitische Sprecherin der Liberalen im Landtag. Mit dabei war auch Dr. Marion Villmar-Doebeling (Einbeck) vom FDP-Kreisvorstand Northeim.

Einig waren sich die Beteiligten, dass der Freizeitsee und seine Einrichtungen am Nordufer ein touristisches Highlight in der Region darstellen und weiterentwickelt werden sollten, heißt es in einer Pressemitteilung der Liberalen.

Voraussetzung für eine solche Weiterentwicklung sei allerdings ein verbesserter Lärmschutz. Die Belastung durch die A 7 sei heute schon sehr groß und werde sich mit dem geplanten sechsstreifigen Ausbau und zunehmenden Verkehr noch erhöhen.

Bisher verweise der Bund darauf, dass man als Lärmschutzmaßnahme Flüsterasphalt einsetze. Grascha: „Die Wirkung lässt aber nach zehn Jahren deutlich nach, wie die Landesregierung bestätigt hat.“ Nötig sei daher der Bau einer Lärmschutzwand, für deren Bau sich die Liberalen einsetzen wollen.

Grascha: „Wir starten eine Initiative beim Land, das ja für den Bund Auftragsbehörde ist.“ In einer Anfrage an die Landesregierung wollen die Liberalen erfahren, wie die Landesregierung die Entwicklungsmöglichkeiten des Sees ohne Lärmschutz bewertet. Zudem wollen Grascha und König wissen, was eine Lärmschutzwand kosten würde und ob es möglich sei, das sich die Stadt Northeim und der Landkreis an diesen Kosten beteiligen könnte.

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