Details werden am Montag bekannt gegeben

Land saniert die Heldenburg

Soll saniert werden: Die Heldenburg über der Einbecker Ortschaft Salzderhelden. Foto: Bertram

Salzderhelden. Das Land Niedersachsen investiert 175 000 Euro in die Sanierung der Heldenburg in der Einbecker Ortschaft Salzderhelden. Das kündigte das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege am Donnerstag an.

Im Winter vergangenen Jahres seien Gefahrenquellen bei der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burgruine sichtbar geworden, erklärte ein Sprecher der Behörde. Nachdem im Frühjahr außerdem Salzausblühungen an der Außenmauer festgestellt worden seien, gebe es unmittelbaren Handlungsbedarf.

Details zu den geplanten Sanierungsarbeiten wollen Landesamt, Staatliches Baumanagement und Förderverein am Montag bekannt geben. Außerdem soll zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Förderverein ein Nutzungsvertrag unterzeichnet werden. Die Burgruine ist Eigentum des Landes Niedersachsen.

„Bei der Heldenburg handelt es sich um ein bedeutendes Objekt der Landesgeschichte, von dem auch nachfolgende Generationen etwas haben sollen“, sagte Kim Kappes, Bezirkskonservator des Landesamtes für den Bereich Einbeck. „Von einem Denkmal sollen keine Gefahren ausgehen, die Burgruine muss für die Bevölkerung nutzbar bleiben.“

Das Land sei in der Pflicht, Gefahrenstellen zu beseitigen und die Anlage weiterhin instand zu halten. „Neben der Sanierung wünschen wir uns wie für alle Kulturdenkmale eine sinnvolle Nutzung“, sagte der Leiter der Präsidialstelle des Landesamtes, Arnd Hüneke. Der Förderverein Heldenburg habe jahrelang mit einem anerkennenswerten Engagement die Ruine gepflegt. „Eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Verein ist für uns ein großer Gewinn.“

Herzog Albrecht I. von Braunschweig-Grubenhagen hat 1361 anlässlich seines Regierungsantrittes in Salzderhelden erstmals ein nach rechts schreitendes Pferd im Siegel verwendet, das später zum Landeswappen Niedersachsens wurde. (zfb)

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