Auch leerstehende Gewerbeobjekte gesucht

Für Flüchtlinge: Landkreis mietet 130 Wohnungen in Northeim

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Wohnblocks: In diesen Gebäuden an der Northeimer Tschaikowskistraße hat der Landkreis Wohnungen für Flüchtlinge gemietet.

Der Northeimer Kreisausschuss hat beschlossen, dass der Landkreis Northeim zur Unterbringung von Flüchtlingen im Bereich der Kernstadt von Northeim 130 Wohnungen anmietet.

Neben der Anmietung von Wohnungen im Bereich der Südstadt (Hans-Holbein-Straße) werden auch im Bereich des Sultmers (Tschaikowskistraße) Wohnungen angemietet. Dort sollen jeweils Flüchtlinge untergebracht werden, erläuterte der Erste Kreisrat Dr. Hartmut Heuer, die nach Registrierung und medizinischer Untersuchung dem Landkreis zugewiesen werden.

Für die vorübergehende Unterbringung von nicht registrierten Flüchtlingen, die per Zügen und Bussen aus Süddeutschland kommen sollen, sucht der Landkreis außerdem noch ein, zwei leerstehende Gewerbeobjekte. Für deren Anmietung hat der Kreisausschuss zunächst 10.000 Euro pro Monat bewilligt.

Heuer bestätigte, dass eine Möglichkeit die Hallen der vor drei Jahren wegen Insolvenz geschlossenen Weberei Ude in Kalefeld seien, die Gewebe für die Produktion von Förderbändern hergestellt hat. Doch, so Heuer, das Objekt sei nicht ideal. Es berge auch die Gefahr, dass Kalefeld damit unverhältnismäßig belastet werde.

Im Kreishaus erwartet man, dass voraussichtlich in der nächsten Woche bis zu 300 nicht registrierte Flüchtlinge im Landkreis ankommen.

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