An Virus verendete Füchse gefunden

Landkreis Northeim: Hunde gegen Staupe impfen

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Heiße Liebe im kalten Winter ist bei Füchsen in der Paarungszeit im Januar und Februar die Regel. Wenn auch in diesem Winter öfter kurz Schnee fiel, in den höheren Lagen des Kreises wie hier bei Somplar meist mehr als in den Senken, so sind die Füchse bei Schnee und Kälte oft auch tagsüber auf “Brautschau” unterwegs, wie dieser Rotrock.

Northeim/Bad Gandersheim. Im Raum Bad Gandersheim sind mehrere Füchse infolge einer Staupeinfektion verendet oder mussten getötet werden. Hunde sollten nun geimpft werden.

Das empfiehlt Kreisveterinär Dr. Siegfried Orban. Vor allem Jäger sollten sicherstellen, dass ihre Hunde über einen Impfstoff verfügen. 

Während das Staupevirus für Menschen und Katzen ungefährlich ist, ist es vor allem für Hunde, Füchse, Waschbären, Marder und Dachse hochgradig ansteckend. Eine Infektion mit dem Virus endet für die betroffenen Tiere meist tödlich. Zum Schutz gegen eine Infektion bei Hunden gibt es seit vielen Jahren Impfstoffe. Nach einer Grundimmunisierung ist diese regelmäßig aufzufrischen.

Fehlende Fluchtreaktion bei erkrankten Tieren

Eine Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder anderen direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Auch die indirekte Virusübertragung beispielsweise durch Füchse , die sich in der Nähe von Siedlungen aufhalten, ist möglich, teilte Orban mit.

Mit Staupe infizierte Tiere zeigen starke Abmagerung, Husten, Durchfall, und Verhaltensauffälligkeiten, wie zum Beispiel fehlende Fluchtreaktion. Auch Krämpfe, Bewegungsstörungen und Hautveränderungen können auftreten.

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