Landkreis Northeim kauft Häuser für Flüchtlinge

Northeim. Der Landkreis Northeim hat in Markoldendorf drei Häuser erworben. Dort sollen Flüchtlingsfamilien untergebracht werden.

Das hat der der erste Kreisrat Hartmut Heuer in der Kreistagssitzung am Freitagabend bekannt gegeben.

90 000 Euro plus Nebenkosten (Notargebühren und Grunderwerbssteuer) habe der Landkreis dafür bezahlt, erklärte Heuer der HNA. Die zwölf Wohnungen sollen nun nach und nach saniert werden. Dafür seien weitere 85 000 Euro einkalkuliert. Heuer geht davon aus, dass sich die Investition in fünf bis sechs Jahren amortisiert hat. Bisher hat der Landkreis Wohnungen für Flüchtlinge angemietet.

Die Häuser stehen nebeneinander. Dadurch verspricht sich der Landkreis auch die Möglichkeit, die dort untergebrachten Flüchtlinge leichter betreuen zu können.

Nach Heuers Worten sind im zu Ende gehenden Jahr 320 Asylantragsteller in den Landkreis gekommen. 350 weitere, deren Asylantrag abgelehnt wurde, die aber aus humanitären Gründen nicht abgeschoben werden können, leben außerdem, im Landkreis. Bis Ende September nächsten Jahren werden weitere 450 Asylbewerber erwartet. (ows)

Rubriklistenbild: © dpa

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