Zusammenarbeit soll intensiviert werden

Landkreis Northeim und Kreissportbund schließen Pakt

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Der Pakt für den Sport zwischen dem Landkreis Northeim und dem Kreissportbund Northeim-Einbeck ist besiegelt: Gerhard Haupt (links), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Heinz-Jürgen Ehrlich. 

Der Landkreis Northeim fördert die Übungsleiterausbildung weiter mit 115.000 Euro jährlich.

Das ist ein Punkt des Paktes, den Kreissportbund Northeim-Einbeck (KSB) und der Landkreis geschlossen haben. Bei dem siebenseitigen Vertragswerk  handelt es sich  um den zweiten Sportpakt in Niedersachsen auf Landkreis-Ebene. Der erste wurde in Peine besiegelt. Eine ähnliche Vereinbarung besteht zudem zwischen dem niedersächsischen Städte- und Gemeindebund sowie dem Landessportbund.

Mit dem Pakt wollen der Landkreis Northeim und die größte Personenvereinigung zwischen Weser und Leine mit rund 54 000 Mitgliedern in 291 Vereinen (Stand Mai 2019) ihre Zusammenarbeit ausbauen, um den Sport und die damit verbundenen Aufgaben im Sinne einer Win-Win-Situation weiter auszubauen.

 „Mit dem Vertrag legen wir ein gegenseitiges Bekenntnis für die Weiterentwicklung fest“, sagte der Vorsitzende des KSB, Heinz-Jürgen Ehrlich (Gillersheim) bei der Vertragsunterzeichnung im Kreishaus.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel unterstrich die „große gesellschaftliche Bedeutung des Sports“. Konkret wird es insbesondere an zwei Punkten: Der Landkreis hat zugesagt, weiterhin Übungsleiterzuschüsse in Höhe von 115 000 Euro jährlich zu zahlen. Außerdem wird er weiterhin keine Hallennutzungsgebühren erheben. „Auch nicht in den Ferien“, wie die Landrätin betonte.

Gesellschaftlich wird der KSB unter anderen Ausrufezeichen bei der Einbindung von beeinträchtigten Menschen setzen. So wird es am kommenden Montag, 26. August, um 14 Uhr in der KSB-Zentrale am Northeimer Scharnhorstplatz einen ersten Runden Tisch für Inklusion im Sport geben.

Auch Inklusionssportfest Thema

Thema wird dabei unter ein Inklusionssportfest sein. Angedacht ist zudem die Beteiligung an einem Turnier der deutschen Nationalmannschaft der Blinden-Fußballer mit Spielorten in Göttingen und Northeim, das nächstes Jahr stattfinden soll. Fortsetzen wird der KSB sein Engagement im Kreisjugendring, betonte der 2. Vorsitzende des KSB, Gerhard Haupt (Vogelbeck). Sein Fortbestand konnte Anfang des Jahres unter anderen mit tatkräftiger Hilfe des Sports gesichert werden.

Eine wichtige Rolle wird auch weiter die Unterstützung der Vereine beim Bau von vereinseigenen Sporteinrichtungen spielen. Ehrlich: „Dafür gibt es rund 60 verschiedene Förderungsmöglichkeiten. Ohne Hilfe von außen blickt da kein Verein mehr durch.“

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