Wasserfläche soll nicht abgenommen haben

Naturschutz: Landkreis will Denkershäuser Teich nicht ausbaggern

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Denkershäuser Teich: In der Ortschaft Denkershausen herrscht die Befürchtung, dass das Gewässer allmählich verlandet und damit verschwindet. 

Denkershausen. Der Landkreis Northeim bleibt dabei: Der Denkershäuser Teich soll nicht ausgebaggert werden.

Das sagte der Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt in der Kreisverwaltung, Ralf Buberti, in der Sitzung des Kreistags-Bauausschusses.

Der Teich solle der natürlichen Entwicklung überlassen bleiben, sagte Buberti. Dabei verwies er auf die Verordnung aus dem Jahr 1948, die den Teich zum Naturschutzgebiet gemacht hat. Schon darin hieß es, so Buberti, das verlandende Teile des Sees zu landwirtschaftlichen Nutzflächen werden können.

Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Wasserfläche des Teichs seit dem Ausbaggern im Jahr 2010 nicht abgenommen habe. Für Pflegearbeiten am Schilfgürtel und an den Büschen und Bäumen, die rund um den See stehen, ist nach seinen Worten der Unterhaltungsverband des Teichs und die Stadt Northeim zuständig.

„Wir sind interessiert, den Dialog fortzusetzen“, betonte Buberti und sprach sich für ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des Ortsrats Denkershausen, des Unterhaltungsverbands und der Stadt Northeim aus.

Ausschussmitglied Dr. Christian Eberl (FDP) wies darauf hin, dass es vom Land Fördermittel für entsprechende Pflegearbeiten gebe. Diese werden nach seinen Worten aus den Abwasserabgaben finanziert. Er riet der Stadt Northeim für das Gewässer bei Denkershausen einen Förderantrag zu stellen. 

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