Landrätin sieht gute Chancen für den Landkreis Northeim

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Astrid Klinkert-Kittel

Northeim. In der Kreistagssitzung am Freitag hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in ihrer ersten Rede einen Einblick gegeben, was sie für die wichtigsten Aufgaben und Ziele hält, denen sie sich widmen will. Hier in Fragen und Antworten die wichtigsten Inhalte.

Was waren die zentralen Aussagen der Rede? 

Es gab drei:

1. Der Landkreis Northeim und seine Bürger sollten selbstbewusster herausstellen, was bisher erreicht wurde.

2. Die Herausforderungen, insbesondere die Flüchtlingssituation und der demografischen Wandel, werden nur gemeinschaftlich zu bewältigen sein.

3. Die Kreispolitik soll offen und transparent gestaltet werden und die Bürger frühzeitig eingebunden werden. Politische Führung, so betonte sie, heiße: „Das Notwendige verständlich machen und danach handeln.“

Wie sieht Klinkert-Kittel ihre Stellung als Landrätin? 

Jedenfalls nicht als politische Alleinunterhalterin. Mehrfach hat sie betont, dass die anstehenden Aufgaben nicht von ihr allein, sondern nur von vielen gemeinsam bewältigt werden könnten. Sie setzt auf ein Zusammenspiel von Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (Ehrenamtlichen).

Welche konkrete Projekte will Klinkert-Kittel vordringlich vorantreiben? 

Die Landrätin kündigte an, zunächst gemeinsam mit den politischen Gremien die Situation des Landkreises analysieren zu wollen, um anschließend eine Prioritätenliste und einen Zeitplan zu erstellen, wann welche Projekte und Investitionen verwirklicht werden können.

Welche Themen sind der Landrätin besonders wichtig? 

Klinkert-Kittel hat betont, die Kreisschulden abbauen zu wollen, „um nachfolgenden Generationen nicht über Gebühr mit Schulden zu belasten“. Sie will die Inklusion, also die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen, weiter voranbringen. Auch den Erhalt einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung nannte sie.

Gab es keine Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises? 

Doch. Klinkert-Kittel betonte, dass der Landkreis durch seine zentrale Lage in Europa gute Chancen habe. Außerdem möchte sie regionale Produkte (Lebensmittel) stärker bekannt machen. Das soll auch den Tourismus fördern.

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