Disziplinarverfahren wegen des Verwurfs der sexuellen Belästigung läuft weiter

Northeimer Landrat Wickmann will in den Ruhestand

Michael Wickmann Foto:  Oschmann

Northeim. Der Landkreis Northeim muss sich auf Landratswahlen vorbereiten. Landrat Michael Wickmann hat beim Innenministerium in Hannover seine Versetzung in den Ruhestand beantragt.

Das hat hat der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Martin Wehner, der HNA auf Anfrage bestätigt. Wickmann selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Einen Termin für die Wahl gibt es noch nicht. Er kann erst festgesetzt werden, wenn das Innenministerium über die Versetzung in den Ruhestand entschieden und Wickmann den entsprechenden Bescheid bekommen hat. Dann muss innerhalb von sechs Monaten gewählt werden.

Wie schnell das Ministerium entscheidet, hängt vor allem davon ab, ob es neben dem Ergebnis der amtsärztlichen Untersuchung ein weiteres Gutachten über den gesundheitlichen Zustand des 63-Jährigen in Auftrag gibt.

Wickmann hatte Ende September des vergangenen Jahres einen Schlaganfall erlitten. Seine nach Klinikaufenthalt und Rehabilitationskur ursprünglich für kurz vor Ostern geplante Rückkehr an seinen Schreibtisch im Kreishaus hatte er verschieben müssen, um eine weitere Reha-Maßnahme zu absolvieren.

Das gegen den Landrat laufende Disziplinarverfahren wegen des Verwurfs der sexuellen Belästigung läuft ungeachtet seines Antrags auf Versetzung in den Ruhestand weiter. Das Ministerium macht keine Angaben, wann es abgeschlossen sein wird.

Mehr zum Thema in der Donnerstagausgabe der Northeimer und der Sollinger HNA

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