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Maria Ana und Ulli Sorgatz laden zum „Tag des offenen Gartens“ nach Renshausen ein

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Von: Rosemarie Gerhardy

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Abwechslungsreich gestaltet ist der Garten von Ulli und Maria Ana Sorgatz in Renshausen: Hier ein Platz mit Feuerstelle, einem üppig blühenden Rosenbogen und anderen von Ulli Sorgatz geschmiedeten Deko-Elementen.
Abwechslungsreich gestaltet ist der Garten von Ulli und Maria Ana Sorgatz in Renshausen: Hier ein Platz mit Feuerstelle, einem üppig blühenden Rosenbogen und anderen von Ulli Sorgatz geschmiedeten Deko-Elementen. © Gerhardy, Rosemarie

Offiziell findet in diesem Jahr der „Tag des offenen Gartens“ nicht statt, dennoch laden einige Gartenbesitzer in ihre Naturkleinode ein. Dazu gehören auch Maria Ana und Ulli Sorgatz aus Renshausen, Am Sonntag, 19. Juni, von 10 bis 18 Uhr haben sie ihren Garten an der Burgstraße 13 in Renshausen geöffnet.

Ulli und Maria Ana Sorgatz freuen sich immer über Gäste in ihrem Garten.
Ulli und Maria Ana Sorgatz freuen sich immer über Gäste in ihrem Garten. © Rosemarie Gerahrdy

Renshausen – Die Besucher erwartet auf 1650 Quadratmetern ein Idyll, das von rund 250 Rosensorten, 200 Funkien und unzähligen anderen Stauden geprägt wird. Bei vergangenen „Tagen des offenen Gartens“ seien jeweils rund 1000 Besucher gekommen, berichtet das Ehepaar.

Doch nicht nur menschliche Gartengäste haben Sorgatz, sondern überall zwitschert und brummt es. „Wir sind ein großes Insektenhotel“, so Ulli Sorgatz und auch zahlreiche Vögel fühlen sich in dem üppig blühenden Garten wohl.

Wer den Garten betritt, vermutet zunächst gar nicht die Größe, die sich dahinter verbirgt. Auf verschlungenen Pfaden, die zum Teil durch große Rosenbögen führen, können sich die Besucher auf Erkundungstour begeben und sich dabei am Duft der Pflanzen und deren Anblick erfreuen. „Doch nicht immer riecht es gut in unserem Garten“, berichtet Ana Maria Sorgatz, die für die Anpflanzungen und die Pflege zuständig ist. „Vor Kurzem hat die kleine Schwester des Titanwurzes geblüht, die stinkt schon sehr“, sagt sie. Aber Besucher am Tag des offenen Gartens müssten nichts befürchten, denn inzwischen sei diese Pflanze ausgeblüht und man könne nur noch die Reste der imposanten Blüte sehen. Weiterer Besonderheiten in dem Garten sind unter anderem der blaue Mohn, der gerade blüht, die lila Kugelblüten des Igelkolbenlauchs (Allium Schubertii) und die fleischfressenden Moorpflanzen.

An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Die Wege führen zu sechs verschiedenen grünen Plätzen, die mit unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten ausgestattet sind und zum Verweilen einladen. Die Blumenpracht wird begleitet von zahlreichen Deko-Elementen, die Ulli Sorgatz in der eigenen Schmiede hergestellt hat.

„Die Schere ist mein Lieblingsgerät“, sagt seine Ehefrau, die die vorhandenen Pflanzen zurechtstutzt, wässert und mit Naturdüngern versorgt. Neue Pflanzen kauft sie meist auf Gartenausstellungen ein. Doch neben der praktischen Arbeit im Garten ist die Pflanzenwelt auch Inspiration für ihre künstlerische Leidenschaft. Sie fotografiert und malt gern ihre Blumen, diese Arbeiten werden in einer Gartenlaube ausgestellt.

Der Garten von Ehepaar Sorgatz wurde kürzlich auch von 39 Mitgliedern der dänischen Rosengesellschaft, Danske Rosenselskab, besucht, die sich begeistert über die Vielfalt und die Biodiversität geäußert haben, so Ulli Sorgatz. Er und seine Ehefrau betonen, dass auch außerhalb des „Tag des offenen Gartens“ Besucher immer gern gesehen sind. Auch andere private Gärten sind laut Sorgatz in diesem Jahr im Rahmen des inoffiziellen „Tags des offenen Gartens“ geöffnet. So zum Beispiel am 10. Juni der Garten von Heidi und Ralf Stutz, an der Gartenstraße 23, in Hardegsen/Ellierode. Hier wurde laut Ankündigung auf 1000 Quadratmetern ein waldähnlicher Garten mit altem Baumbestand, Bachlauf und Wildblumenwiese angelegt. (Rosemarie Gerhardy)

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