Stadt plant eine Reihe zur Verbesserung des Radverkehrs

Radfahren soll in Northeim attraktiver werden

Die Fahrrad-Abstellmöglichkeiten am Northeimer Bahnhof sind derzeit meist überfüllt.
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Die Fahrrad-Abstellmöglichkeiten am Northeimer Bahnhof sind derzeit meist überfüllt. Eine weitere diebstahlsichere Abstellanlage soll nach Planung der Stadt im Bahnhofsbereich entstehen.

Die Stadt Northeim möchte sich für Radfahrer besser aufstellen. Im Haushaltsentwurf der Stadt für das nächste Jahr sind etliche Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer vorgesehen.

Northeim – 220.000 Euro sollen dafür allein 2022 bereitgestellt werden. Die Aufstockung der Haushaltsansätze ist dabei insbesondere auf Anträge der SPD und der Grünen zurückzuführen.

Die wichtigste Position zur Verbesserung des Radverkehrs im Entwurf des Etats, den der Stadtrat in seiner Sitzung am 22. Dezember verabschieden soll, sind 127.000 Euro zur Unterhaltung der Rad- und Gehwege im Stadtgebiet.

Dieser zunächst nur mit 77.000 Euro ausgewiesene Posten wurde in der jüngsten Finanzausschusssitzung auf Antrag der SPD um 50.000 Euro aufgestockt.

Mit dem Geld soll, so der Antrag der Sozialdemokraten, zum Beispiel auf stärker befahrenen städtischen Straßen wie der Wilhelmstraße-Friedrichstraße auf den Fahrbahnbereich eine Radspur abgezeichnet werden. Auch eine bessere optische Kennzeichnung von Radspuren auf kombinierten Fuß-/Radwegen zum Beispiel mit roter Farbe solle vorgenommen werden.

In vielen Bereichen sei die farblich abgesetzte Pflasterung verblasst. Das treffe auch auf die optische Trennung der Radwege in Kreuzungsbereichen zu. Auch Haltegriffe an Ampeln für Radfahrer seien sinnvoll. Zur Unterstützung der Planung zur Verbesserung der Situation für Radfahrer könnte seitens der Stadt ein FSJler eingestellt werden, so die SPD im Finanzausschuss.

Für die Jahre 2023 bis 2025 hat die Stadt im Etatentwurf nochmals insgesamt 300.000 Euro zur Unterhaltung von Rad- und Gehwegen eingesetzt.

Berücksichtigt im Haushaltsentwurf der Stadt wurden auch zwei Anträge der Grünen.

So soll für rund 75.000 Euro bereits im nächsten Jahr eine weitere Fahrradsammel-Schließanlage gebaut werden. Durch eine weitere diebstahlsichere Unterstellmöglichkeit werde ein weiterer Anreiz für die Anreise an den Bahnhof mit dem Fahrrad geschaffen, heißt es zur Begründung von den Bündnisgrünen.

Ebenfalls im Etat aufgenommen wurde ein weiterer Grünen-Antrag auf Errichtung mindestens einer sogenannten Fahrradtoolstation in der Innenstadt. Diese solle eine Luftpumpe, Werkzeuge zur Reparatur und eine E-Bike-Lademöglichkeit umfassen. Dafür sind 18.500 Euro vorgesehen. Die Reparaturstation sei auch für den Fahrradtourismus wichtig.  (Axel Gödecke)

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