Bei Friederike die meisten Anrufe unter 112

Zahl der Notrufe und Feuerwehr-Einsätze steigt im Kreis Northeim an

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Hier kommen die Anrufe unter der 112 und der 116117 an: Leitstellendisponent Sven Starosta in der Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Northeim/Uslar – Die Mitarbeiter der Einsatzleitstelle in Northeim mussten unter der Nummer 112 im vergangenen Jahr ein Fünftel Notrufe mehr entgegennehmen als 2017.

Waren es 2017 insgesamt 19 548 Anrufe, gab es in 2018 bereits 23 315.

Diese Entwicklung bestätigt Kreisbrandmeister Bernd Kühle. Die Feuerwehren rücken zu immer mehr Einsätzen aus, auch die Zahl der Wetterextreme nehme zu. Dazu gehörten 2018 mit Orkan Friederike, dem Starkregen bei Bad Gandersheim, Kalefeld und Northeim sowie den Flächenbränden im Sommer gleich mehrere. Für die Zukunft prognostiziert Kühle, dass die Zahl der Einsätze durch Wetterextreme noch steigen werde.

Ein starkes Notrufaufkommen habe es laut Kreis-Sprecher Dirk Niemeyer nur bei Friederike gegeben. „Auch die diversen Hochwasser im Landkreis sind relativ moderat abgelaufen, soweit es das Notrufaufkommen betrifft.“

Die Zahl der Anrufe über die Nummer des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes ist stabil. Waren es nach Beginn des Auflaufens dieser Anrufe in der Rettungsleitstelle im zweiten Halbjahr 2017 5917, riefen im gesamten vergangenen Jahr 11 659 die Nummer 116 117 an.

Die Gesamteinsatzzahlen der Feuerwehren im Landkreis sind nach dem sich abzeichnenden Trend ebenfalls steigend. Während die Einsatzzahl der Feuerwehr Northeim mit 414 in 2018 (Vorjahr 428) relativ konstant blieb, hat sich nach HNA-Recherchen die Zahl der Einsätze der Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim von 257 (2017) auf 354 in 2018 erhöht. Bei der Feuerwehr Hardegsen waren es in 2018 82 (Vorjahr: 37), bei den Feuerwehren der Stadt Uslar 234 (Vorjahr: 183).

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