Mehr Platz für Mode und ein Café

Knobloch & Knebel plant Erweiterung und Bau von Wohnungen in Northeim

Ortsbesichtigung: Joachim Vaupel erläutert den Mitgliedern des Northeimer Bauausschusses vor dem Haus, in dem im Erdgeschoss ein Café entstehen soll, die Erweiterungspläne.
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Ortsbesichtigung: Joachim Vaupel erläutert den Mitgliedern des Northeimer Bauausschusses vor dem Haus, in dem im Erdgeschoss ein Café entstehen soll, die Erweiterungspläne.

Das Modehaus Knobloch & Knebel möchte den Standort in Northeim ausbauen.

Northeim – Die Erweiterung des Geschäftsgebäudes, der Bau eines neuen Wohnkomplexes und die Einrichtung eines Cafés sind die Eckpunkte eines Konzeptes, mit dem die Textilhandelsgesellschaft Knobloch & Knebel ihren Standort an der Bahnhofstraße in Northeim erweitern und sichern möchte.

Der Northeimer Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt hat in seiner jüngsten Sitzung dieses Vorhaben grundsätzlich begrüßt. Zuvor hatten sich die Mitglieder auf Anregung der CDU-Fraktion bei einer Ortsbesichtigung über die aktuellen Pläne des Unternehmens informiert.

Demnach ist vorgesehen, den bestehenden Gebäudekomplex, in dem sich neben dem Herrenmodengeschäft auch das Northeimer Hochzeitshaus befindet, so auszubauen, dass unter anderem die bestehende Glasfront im Obergeschoss bis auf das Erdgeschoss heruntergezogen werden kann.

„Wir möchten den zusätzlichen Platz aber nicht nutzen, um ihn mit Ware vollzupacken“ , erklärte Geschäftsführer David Vaupel. Es gehe viel mehr darum, die Ware großzügiger präsentieren und den Einkauf von Mode als Event gestalten zu können, weil das derzeit von der Kundschaft verstärkt gewünscht werde.

Und noch einen zweiten Trend, nämlich den der verstärkten Nachfrage nach günstigem Wohnraum, möchten Vaupel und sein Vater Joachim für die Standortsicherung ihres alteingesessenen Unternehmens nutzen. Auf dem Grundstück, das nach der Fertigstellung der Bahnbrücken jetzt komplett für eine neue Nutzung zur Verfügung steht, soll im Bereich der ehemaligen Getreidesilos ein Gebäudekomplex mit Mietwohnungen entstehen. „Etwas Ähnliches ist ja auch bereits am Lokschuppen geplant“, so Joachim Vaupel. „Und wir denken, dass unser Standort dafür auch sehr gut geeignet ist.“

Darüber hinaus soll in den bestehenden oder geplanten Gebäuden die Ansiedlung weiterer Betriebe ermöglicht werden. Laut Joachim Vaupel möchte die Firma Sport Kuck bereits ihren Standort aus der Northeimer Innenstadt wieder zurück an die Bahnhofstraße verlegen.

Eine zukünftige städtebauliche Weiterentwicklung des Standortes wird laut Bauamts-Chef Frederik Backhaus von der Northeimer Stadtverwaltung ausdrücklich begrüßt. Für die geplante Erweiterung der Herrenabteilung liege inzwischen das Ergebnis eines Verträglichkeitsgutachtens zu möglichen Auswirkungen auf die Innenstadt als zentraler Versorgungsbereich vor. Demnach seien die Voraussetzungen geschaffen, um nach weiteren Prüfungen das Vorhaben zu genehmigen.

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