Viele Fahrer starten jetzt in die Saison

Mehr Schwerverletzte bei Motorradunfällen im Kreis Northeim

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Unterwegs bei Blankenhagen: Ein Biker mit seiner Kawasaki Ninja ZX-6R auf der kurvenreichen Strecke zur Mülldeponie des Landkreises. Am Wochenende werden wieder viele Motorräder auf den Strecken in der Region erwartet.

Northeim. Mit den ersten warmen Tagen des Frühlings starten die Motorradfahrer in der Region in die neue Saison. Wir blicken auf die Unfallstatistik des vergangenen Jahres.

Während das vergangene Wochenende laut Polizei im Kreis Northeim für Motorradfahrer unfallfrei ablief, gab es in Südniedersachsen bereits erste schwere, teils tödliche Verkehrsunfälle.

So ist unter anderem am Samstagmittag ein Motorradfahrer im Vorharz zwischen Seesen und Bornhausen mit einem Auto zusammengestoßen und an der Unfallstelle verstorben, wie die Polizei berichtet. Außerdem wurde ein Motorradfahrer zwischen Göttingen und Rosdorf am Samstagmittag schwer verletzt.

Im Landkreis Northeim gab es im vergangenen Jahr 55 Unfälle mit Motorrädern über 125 Kubikzentimetern Hubraum. Dabei wurden 18 Personen schwer, und 26 leicht verletzt.

Im Vorjahreszeitraum 2015 gab es 54 Unfälle, dabei wurden zwölf Beteiligte schwer verletzt. Den Anstieg bei der Zahl der Schwerverletzten habe die Polizei im Blick, sagt Peter Schliep, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Northeim-Osterode.

Keine besonderen Unfallstrecken

„Wir haben im Kreis Northeim allerdings keine besonders unfallträchtigen Strecken“, sagt Schliep der HNA. Und auch die früher so unfallträchtige Strecke am Bollert gibt es seit 2011 nicht mehr.

Besonders beliebt bei den Bikern im Kreis seien unter anderem Strecken im Solling, so die nach Lauenförde und Routen rund um Neuhaus. Viele Zweiradfahrer ziehe es aber auch in den benachbarten Harz, berichtet der Polizeibeamte.

In der Polizeidirektion Göttingen gibt es laut Schliep eine eigene Kontrollgruppe, die gezielt Motorradfahrer kontrolliert. Beschwerden gebe es immer wieder unter anderem wegen der Lautstärke einiger Zweiräder.

Auf „Dezibelkiller“ und andere bauliche Veränderungen, die nicht zulässig sind, werde daher besonders geschaut. 

Mehr zum Thema am Freitag in der Northeimer und Sollinger HNA

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