„Wohnen in Northeim“ und Johanniter stellen Konzept der neuen Wohnanlage vor

Ministerinnen-Lob fürs Mehrgenerationen-Wohn-Projekt Q4 in Northeim

Abstecher in die Kita im Q4-Komplex: Ministerin Daniela Behrens (blaues Kleid) ließ sich die Einrichtungen im neuen Mehrgenerationen-Wohnobjekt zeigen.
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Abstecher in die Kita im Q4-Komplex: Ministerin Daniela Behrens (blaues Kleid) ließ sich die Einrichtungen im neuen Mehrgenerationen-Wohnobjekt zeigen.

Ministerinnenbesuch hatte das neue Wohnprojekt „Q4 – Wohnen am Wieter“ in Northeim. Zu Gast war die niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens (SPD).

Northeim - Ministerin Behrens habe von dem besonderen Wohnprojekt gehört und sich einen persönlichen Eindruck verschaffen wollen, berichtet Thorsten Müller, Regionalvorstand der Johanniter, die im Objekt eine Kindertagesstätte und eine Pflegewohngruppe für an Demenz erkrankte Menschen betreibt.

Katharina Franzke, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft „Wohnen in Northeim“, die das Objekt auf dem Ex-Klinikgelände gebaut hatte, berichtete über Entstehung des Komplexes, die 2017 begann mit dem Ziel einer generationsübergreifenden Nutzung. Der 6,1 Millionen Euro teure Bau, beherbergt neben der Kita und der Wohngruppe auch 13 barrierefreie Wohnungen, davon neun mit sozialer Förderung.

Als Herzstück gilt der Quartierstreff, der von zwei Mitarbeiterinnen der Johanniter betreut wird. „Wir haben dieses Multifunktionshaus mit den Johannitern geplant und dann festgestellt, dass es ein solches Wohnprojekt bis dato nicht gab“, sagte Franzke. „Sehr gefreut hat uns, dass wir vielerorts angefragt wurden, das Projekt vorzustellen.“

Die Ministerin besichtigte den Quartierstreff, die Kita und die WG. Kita-Leiterin Tanja Schmidt, WG-Leiterin Yessica Hoyendorf und Quartierstreff-Managerin Lara Henne berichteten von gemeinsamen Koch- und Backaktionen von WG-Bewohnern, Kita-Kindern und Hausbewohnern. Es hätten sich ein Literaturtreff und ein Singkreis gebildet, an denen auch Nachbarn des Viertels teilnehmen.

Während des Lockdowns hätten die Mitarbeiterinnen des Treffs den Kontakt zu den Mietern durch Fenstergespräche, durch Einkaufs- und andere Hilfen für Senioren aufrecht erhalten. Wie wichtig der Austausch in dieser schwierigen Zeit war, bestätigten drei Mieterinnen, die zum Besuch der Ministerin eingeladen waren.

„Nun fangen wir mit unserem Monatsprogramm wieder an“, berichtete Lara Henne. So werde wieder gekocht, gebastelt und es gebe Stuhlgymnastik. „Wir merken, dass die Menschen großen Bedarf an Begegnung haben.

Ministerin Behrens lobte das Northeimer Projekt mit seinen generationsübergreifenden Aktionen als beispielhaft und nachhaltig: „Es sollte mehr davon geben.“  (Axel Gödecke)

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