Verhandlungen laufen

Mühlenanger in Northeim soll verkauft werden: Festplatz bald Wohnquartier?

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Der Festplatz Mühlenanger

Wird es auch in den nächsten Jahren mit dem Mühlenanger einen Veranstaltungsplatz in Northeim geben?

Diese Frage muss zumindest nach der Sitzung des Verwaltungsausschusses Ende April erlaubt sein: In der Sitzung hat Northeims Bürgermeister Simon Hartmann den Auftrag bekommen, sich um die Vermarktung und damit um die Weiterentwicklung des riesigen Areals zu kümmern.

Nicht bestätigen wollte die Northeimer Stadtverwaltung aufgrund der aktuell laufenden Verhandlungen, dass das Gelände an die Northeimer Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Northeim“ verkauft werden soll – quasi im Tausch mit dem Gelände der ehemaligen Gutenberg-Realschule, das die Stadt Northeim von Wohnen in Northeim kaufen will, um dort die neue Schuhwallhalle zu bauen (HNA berichtete).

Laut Informationen, die der HNA-Redaktion in Northeim vorliegen, beinhaltet der Beschluss des Verwaltungsausschusses zwar den Verkauf des Mühlenanger-Areals an Wohnen in Northeim, allerdings solle Bürgermeister Hartmann beim Verkaufspreis noch einmal nachverhandeln. Der Ausschuss empfindet den Verkaufspreis an Wohnen in Northeim als zu niedrig. Auch ein Wertgutachten für das Gelände wurde inzwischen erstellt. Nach Auffassung des Verwaltungsausschusses soll der darin ermittelte Preis zu niedrig sein, in den Nachverhandlungen mit Wohnen in Northeim soll die Stadt eine höhere Summe erzielen.

Schon vor mehreren Jahren hatten einige Mitglieder der FDP-Fraktion vorgeschlagen, den Mühlenanger zu bebauen. Auch Anfang 2018 hatten die Liberalen den Vorschlag erneuert mit dem Hinweis, ein Festplatz in der Größe sei für Northeim verzichtbar. Laut FDP reiche der Münsterlatz für kleinere Veranstaltungen aus. Allerdings müsste er dazu befestigt werden.

Laut aktueller Diskussion soll das Areal aber nicht komplett bebaut werden – für ein bis zwei Großveranstaltungen im Jahr wie ein Zirkus-Gastspiel soll eine Fläche erhalten bleiben. 

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